Category Archives: Eurovision Song Contest

Ergebnis ESC 2013: Cascada landet beim Eurovision Song Contest auf Platz 21

Der deutsche Beitrag Glorious von Cascada landete beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö auf einem enttäuschenden Platz 21.

Die Bonner Sängerin Natalie Horler von Cascada legte einen perfekten Auftritt hin (Startnummer 11). Mit Ihrem Song Glorious traf sie den aktuellen Euro Dance-Stil. Neben den Schweden waren vor allem deutsche Fans in der Halle in Malmö vertreten und feuerten Ihren Star an. Die Vertreter und Vertreterinnen aus den anderen Ländern waren bis auf wenige Ausnahmen sehr stark und mit Massenkompatiblen Songs am Start.

Letztendlich reichte es für Deutschland leider nicht. Das Ergebnis lag sicher unter den Erwartungen der deutschen Fans, aber auch der Vorhersagen der Wettbüros (sie hatten den Song auf Platz 10 erwartet). Natürlich wurde wieder das leidige Thema der „Punkte für Nachbarländer“ diskutiert und auch ob Natalie unter der unsympathie der Nachbarländer für die Deutsche Haltung zur Eurokrise zu leiden hatte. Aber mit Lena haben wir 2010 in Oslo bewiesen, dass es eben doch auf den Künstler und seinen Song ankommt. Und Cascada haben offensichtlich eben nicht den Zeitgeist von ganz Europa getroffen. Wir wünschen Natalie Horler und Cascada natürlich trotzdem viel Erfolg mit dem Song und sicher wird er dieses Wochenende in jeder deutschen Diskothek gespielt.

Update: Der Song Glorious erreichte in den deutschen Singlecharts immer Platz 6, nur einen Platz weniger als der Superhit „Evacuate the Dancefloor“ aus dem Jahre 2009.

 

 

Eurovision Song Contest – Deutschland nur auf Platz 20

Beim Eurovision Song Contest 2009 hat es für Deutschland nur für den 20. Platz gereicht. Norwegen mit neuem Rekord auf Platz 1.

2009-dita-von-teese

(c) NDR Fotograf Rolf Klatt

„Wir haben immer noch nicht verstanden wie man an 12 Punkte kommt“, sagte Alex Christensen nach der enttäuschenden Platzierung. Für den 54. Eurovision Song Contest 2009 in Moskau hatte Alex C. den Swingtitel “Miss Kiss Kiss Bang” arrangiert, den Oscar Loya zusammen mit der Burlesque-Tänzerin Dita von Teese in Moskau präsentierte. Vor der Darbietung war noch darüber spekuliert worden, ob Dita die russische Zensur provozieren würde und mit einem kleinen Skandal für weitere Punkte sorgt. Schließlich hatten einige Künstler vor der Ausstrahlung sogar mit einem Boykott gedroht, nachdem in Moskau vom Staatsapparat eine im Vorfeld der Veranstaltung stattgefundenen Schwulenparade gewaltsam aufgelöst worden war. Der Skandal blieb ebenso wie die Punkte aus. Dabei war Oscar Loya in absoluter Höchstform und präsentierte „Miss Kiss Kiss Bang“ als Startnummer 17 nahezu perfekt und und gut gelaunt.

Norwegen Eurovision Song Contest 2009

(C) AP Fotograf Ivan Sekrtarev

For Norwegen reichte es auch ohne Skandal für den ersten Platz. Alexander Rybak, der „Harry Potter der Popmusik“ gewann mit 387 Punkten. Soviele Punkte hat es für den Siegertitel noch bei keinem Eurovision Songcontest gegeben. Für den  romantisch-schmissigen Beitrag „Fairytale“, zeichnete sich sehr schnell der Sieg ab. Von Anfang an ging der Song in Führung und gab die Position bis zum Schluß nicht mehr ab. Gratulation gab es auch von Alex C. und Oscar: „Ein Supertitel. Der Junge ist 23, er hat den Titel selbst geschrieben, Respekt“.

Am Ende der Show gab es noch einen kleine Überraschung. Die Siegertrophäe wurde nicht nur von Vorjahressieger Dima Bilan überreicht: Ihm zur Seite stand Lys Assia, die erste Grand Prix Siegerin von 1956 aus der Schweiz.

Alex Swings Oscar Sings – Miss Kiss Kiss Bang (Live ECHO 2009)

Alex Swings Oscar Sings – Miss Kiss Kiss Bang (Live Auftritt beim ECHO 2009). Mit diesem Song startet Deutschland 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau.

http://www.youtube.com/watch?v=IZdbFd4siLw

Samstag, 16. Mai, 21.00 Uhr Eurovision Song Contest – Finale (ARD)

Samstag, 16. Mai, 21.00 Uhr, Das Erste – Eurovision Song Contest – Finale.

25 Länder treten im großen Finale des Eurovision Song Contest 2009 gegeneinander an. Abstimmungsberechtigt sind alle Teilnehmerländer, auch die der beiden Halbfinale, insgesamt 42 Länder. Per Televoting vergeben die Länder ihre Punkte. Da die Auszählung der Ergebnisse nicht zu lange dauern soll, werden die Punkte eins bis sieben als Tafel eingeblendet, die Punkte acht, zehn und zwölf werden verkündet.

Für Deutschland startet Alex Swings Oscar Sings
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alex-eurovision-song-contest-2009Alex Christensen ist kein Unbekannter im Musikgeschäft. Er ist seit Jahren erfolgreich und kann auf viele internationale Chartplatzierungen zurückblicken. Der Echogewinner arbeitet als Komponist, DJ und Produzent. Bekannt wurde er 1991 mit seiner Technoversion der Filmmelodie „Das Boot„. Dieser Titel war in mehr als 22 Ländern auf Platz eins der Charts – und er war der erste Technosong, der es auf einen ersten Platz in den Verkaufscharts schaffte.

Bis 2002 veröffentlichte er seine Titel und dem Namen U96, mit diesem Musikprojekt verkaufte er mehr als 15 Millionen Platten. Seit 2002 tritt er unter dem Namen Alex C. auf. Zu deutschen Texten spielt er Eurodance-Musik – ein Rezept, dass ihm in den vergangenen Jahren erneut viele Erfolge eingebracht hat. Zusammen mit Oscar Loya und „Miss Kiss Kiss Bang“ will er nun die Eurovisionsbühne erobern.

Als Produzent und Komponist hat Alex Christensen erfolgreich mit internationalen Größen der Musikindustrie zusammen gearbeitet, unter anderem mit Tom Jones, Sarah Brightman und Marianne Rosenberg. Christensen ist viel als DJ in ganz Europa unterwegs, daneben arbeitet er an neuen Produktionen in seinem Studio. Er produzierte beispielsweise das Debütalbum des „DSDS“-Finalisten Fady Maalouf.

oscarloya-eurovision-song-contest-2009Für den Eurovision Song Contest hat Alex C. einen Swingtitel arrangiert – auch das war kein Neuland für ihn. Mit Paul Anka veröffentlichte er bereits zwei Swing Alben, für den zweimaligen Grammy-Gewinner Michael Bolton produzierte er das Albumg „Bolton Swings Sinatra“. Der 1967 in Hamburg geborene Christensen ist verheiratet und hat ein Kind.

Oscar Loya ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Der US-Amerikaner wuchs als jüngstes von fünf Kindern in Südkalifornien auf. Nach ersten Versuchen im Modedesign und als Stylist folgte er dem Rat seiner Freunde und betrat erstmals eine Bühne. Mit 24 ging er nach New York und versuchte dort sein Glück in der Musikszene. An der Seite von bekannten Broadway-Schauspielern stand er nicht nur in New York auf der Bühne, auch in Hongkong, Taiwan, Peking, Wien und München. Mit dem Titel „Miss Kiss Kiss Bang“ will er zusammen mit seinem Partner Alex C. das europäische Publikum von seinem Talent überzeugen.