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Lenz Video und Songtext: Unser gutes Recht

Das Lenz Video „Unser gutes Recht“ wurde im Rahmen des 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland und des Grundgesetzes gedreht. Die Berliner Band Lenz war Opener des Bürgerfests am 23. Mai 2009 am Brandenburger Tor. Weitere gute Songs von Lenz findet man auf dem aktuellen Album „Augen auf und durch“ (VÖ 22. Mai 2009).

Hier der Songtext:

Wir können leben wie wir wollen
Wir können lassen oder tun
Wir können reden oder schreiben
Auf die Strasse gehen und schreien

So laut wie es uns gut geht und so lange wie wir können
Dass uns Hören und Sehen vergehen wenn wir die Dinge beim Namen nennen
Das ist unser gutes Recht

Wir können glauben was wir wollen
Wir können stehen wofür wir stehen
Wir haben alle Zeit der Welt
Wir haben’s eilig oder nicht

So frei wie es uns steht steht’s lang nicht allen zu Gesicht
Wir kennen uns aus und wissen nichts das ist unser gutes Recht

Wir können leben wie wir wollen
Wir können bleiben oder gehen
Wir haben alle Zeit der Welt
Wir können langsam oder schnell
Wir können glauben was wir glauben
Wir können stehen wofür wir stehen
Kommen so weit wie wir es treiben
Auch wenn wir’s bleiben lassen sollen

Das ist unser gutes Recht

LENZ ist Opener des Bürgerfests am Brandenburger Tor am 23. Mai 2009

Das Berliner Poptrio LENZ ist Opener des Bürgerfests am Brandenburger Tor am 23. Mai 2009

Lenz„Unser gutes Recht” – so heißt der Song, den die Berliner Band Lenz zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland und des Grundgesetzes geschrieben hat. Der Song wird erstmals am 23. Mai 2009 live zu hören sein, wenn Lenz zur Eröffnung des großen Bürgerfestes am Brandenburger Tor zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes spielen.

„Unser gutes Recht“ ist auch Titelsong des Victor- Klemperer-Jugendwettbewerbs 2009. Der neue Song „Unser gutes Recht“ entstand fast nebenbei bei den vorbereitenden Proben zur Preisverleihung des Victor-Klemperer-Jugendwettbewerbs 2009, die Lenz musikalisch am 17. Juni 2009 in Berlin begleiten. Der von der Dresdner Bank initiierte und gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz und dem ZDF durchgeführte Wettbewerb widmet sich unter dem Titel „Mitmischen! 60 Jahre Grundgesetz“ der Aufgabe, demokratische Werte wie Toleranz und Zivilcourage bei Jugendlichen zu stärken. Die spontane Idee der Veranstalter, den Titelsong für den Victor-Klemperer-Wettbewerb 2009 zu komponieren, setzte die Band mit Begeisterung innerhalb kürzester Zeit um.

Begeistert waren auch die Veranstalter des Bürgerfestes zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik und luden Lenz ein, mit ihrem Song „Unser Gutes Recht“ das Bürgerfest rund um das Brandenburger Tor zu eröffnen. Am 23. Mai 2009 lädt die Bundesregierung alle Bürgerinnen und Bürger ein, den runden Geburtstag der Bundesrepublik Deutschland mit viel Prominenz und einem breiten Angebot an Informationen, Kultur, Musik und Unterhaltung zu feiern.

Richard Putz (voc, git), Christoph von Knobelsdorff (dr) und Markus Jütte (b) sind Lenz. Im März 2009 erschien die erste Single des Berliner Poptrios „Gib mir Bescheid“ und am 22. Mai legen sie mit „Augen auf und durch“ ihr Debüt Album vor.

Aktuelle Konzert-Termine:

Sa 23.05.2009 // Bürgerfest Berlin „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland“
10 Uhr Bühne am Brandenburger Tor // 18:00 Uhr Tiergarten-Bühne

Mi 17.06.2009 // Preisverleihung Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb 2009
„Mitmischen! 60 Jahre Grundgesetz“ – Eine Festveranstaltung des Bundesministerium des Innern der Dresdner Bank und des ZDF

So 21.06.2009 // Live@dot, Berlin – Fete de la Musique, Berlin

Lenz Bandmitglied: Christoph v. Knobelsdorff

Musikalischer Werdegang von Lenz Bandmitglied Christoph v. Knobelsdorff

Meine musikalische Biografie beginnt in den 80ern im Fränkischen. Zum Schlagzeug kam ich in einer Schulpause, als mal eben eine Schülerrockband gegründet und die Instrumente an die Interessierten verteilt wurden. Während die Band sich noch vor dem ersten Gig wieder auflöste blieb ich meinem mir zugeteilten Instrument treu. Anschließend sammelte ich dann in diversen Formationen erste Band- und Live-Erfahrungen, u.a. auf dem Erlanger Newcomer-Festival und verschiedenen Open-Airs in der Region. Musikalisch ging es zunächst eher hart zur Sache – war im Süden der Republik der späten Achziger so angesagt. Inspiration kam von Bands wie z.B. Rush, was ich auch heute noch erzähle, ohne rot zu werden. Neal Peart finde ich immer noch geil.

Christoph von knobelsdorff lenzAnekdoten aus dieser Zeit:
• Beim Newcomer-Festival in Erlangen spielten wir nach einer Punk-Band namens „Der König und der Vogel“. Der Sänger war dafür bekannt – gewissermaßen als Höhepunkt der Show – sich auf der Bühne den Darm zu leeren. Krass. „Das ist also Rock n Roll“, dachte ich mir in meiner jugendlichen Unschuld.
• Ein weiterer Gig mit einer anderen Band führte uns von Erlangen aus ins Fichtelgebirge, nach Marktredwitz. Es war tiefer Winter und wir waren unterwegs mit einem alten VW-Bully, der drei abgefahrene Sommerreifen und einen Winterreifen drauf hatte. Das wir heil angekommen sind, war schon ein Wunder. Der Lohn für unseren Einsatz war dann auch noch, dass das Marktredwitzer Publikum unser Set als zu kurz empfand und uns mit einem „Faule Säcke, Faule Säcke“-Chor verabschiedete.
• Bei einem der ersten Gigs dachten wir, wir müssten ein besonders schickes Bühnenbild haben und stellten die Bühne mit Fernsehern voll, für die wir einen extra Lieferwagen leihen mussten und uns an den Teilen fast totgeschleppt haben. Es sah weder gut aus (es handelte sich um defekte, ausgemusterte 70er-Jahre-Modelle mit Walnuss-Furnier, etc.) noch wusste das Publikum etwas damit anzufangen, da die Dinger ja nicht angingen, sonder nur rumstanden. Hinterher sagte einer, wir hätten die Teile wenigstens auf der Bühne in die Luft jagen müssen. Totale Schwachsinnsaktion.

1989 dann die „Flucht“ nach Berlin, wo ich mir über eine Tip-Annonce schon eine Band gesucht habe noch bevor ich eine Wohnung hatte. Die erste Formation hat ihren ersten Gig zwar nicht überlebt (die Anekdote zu diesem Gig kommt von Richard) aber immerhin lernte ich dabei Richard kennen, der sich dort am Bass versuchte.

Anekdote zu dieser Band (Roque Velvet):
• Am frühen Abend des 9. November 1989 trafen wir uns zur Probe. Wir wussten zwar, dass in Ost-Berlin der Teufel los war aber von der Mauer-Öffnung konkret wusste niemand. Unser Sänger kam mit Verspätung und nach zwei, drei Stunden, als die Probe vorbei war erzählte er beiläufig, die Mauer wäre auf – als er gekommen sei, wären überall Trabis rumgefahren. Ich hätte ihn fast gelyncht. Wir sind dann raus aus dem Proberaum und ich war mit Richard die ganze Nacht unterwegs, erst beim Übergang Invalidenstr. Später dann am Ku-Damm. So habe ich dann doch noch was mitbekommen von dem historischen Tag.

Mit Richard zusammen dann der erste ernsthafte Versuch, seine Songs umzusetzen mit den „Rebels off Course“. Es folgten unzählige Demoaufnahmen und Gigs in Berliner Clubs, aber trotz einiger vielversprechender Kontakte kam es nicht zum ersehnten Plattenvertrag und die Band wurde leider zu Grabe getragen.

Anekdote zu den Rebels:
Richard und ich saßen wie Pennäler im Büro beim „großen“ Fitz Braum der damals gerade nach Berlin gekommen war und wegen Fanta 4 einen Ruf wie Donnerhall hatte. Der fand unser Demo gut und wollte mehr. Wir haben ihm wie am Fliessband neue Sachen gebracht, aber er hat nicht angebissen. Er wollte zu einem unserer Gigs in den (alten) Franz-Club kommen, wir waren nervös wie sonst was. Hinterher stellte sich dann aber raus, dass er gar nicht dagewesen war.

Mich zog es dann zunächst zu einem Ableger von Poems for Laila: Mit deren Sängerin Wiebke Wiedek , Poems-Bassist Christian Podratzky und Gitarrist Haymo Doerk haben wir Chansons verrockt, u.a. auch auf einer Plattenproduktion. Für Poems-Chef Nikolai Tomas habe ich auch getrommelt – auf dessen Solo-Debut „Wild on“. An den Reglern im legendären Vielklang-Studio saß damals kein Geringerer als der spätere „Wir sind Helden“-Produzent Patti Meier.

Anschließend bin ich in die Country-Rock-Band „Hard Travelin“ eingestiegen, die sich während einer Tour im Vorprogramm der Folk-Metaller „Subway to Sally“ von ihrem Drummer getrennt hatten. Mit Hard Travelin, wo ich u.a. mit dem heute als Musikproduzent erfolgreichen Rob Tyger zusammenspielte, kam dann der lang ersehnte Platten-Vertrag bei Hansa/BMG. Die Maxi „No one’s gonna fool me“, produziert und aufgenommen von Matthias Schneeberger in Los Angeles erschien 1996, floppte aber leider.

Anekdoten zu Hard Travelin’
• Unseren dreiwöchigen USA-Trip zur Produktion unserer Maxi habe ich, glaube ich, mit 200 oder 250 Dollar in bar angetreten. Da habe ich dann gelernt, dass man in den USA ohne Kreditkarte kein vollwertiger Mensch ist. Aufgrund der angespannten Budgetlage haben wir uns in den 3 Wochen fast ausschließlich von Chicken Wings ernährt. Grauenhaft. Und von L.A. haben wir auch kaum was gesehen, weil man eben ohne Kreditkarte auch kein Auto mieten kann, das einzige Transportmittel in L.A.. Ich war noch nicht mal am Venice Beach…
• Mit Hard Travelin haben wir die Ochsen-Tour über die Käffer gemacht. Vor allem in Ostdeutschland. Wir haben da in ein paar Clubs gespielt, die wirklich unbeschreiblich waren. Das gilt auch für die Übernachtungsgelegenheiten, die man uns besorgt hat. In einer Pension stank es so erbärmlich, das wir alle vollständig bekleidet ins Bett gegangen sind, aus Angst vor Ungeziefer aller Art. In einem Club stand direkt vor der Bühne ein Tisch, an dem die Leute mit dem Rücken zu uns saßen und Bier soffen, ihr Desinteresse an dem was wir da machten auf diese Weise nachdrücklich demonstrierend.
• Gespenstisch ein Konzert im Gladhouse in Cottbus im Vorprogramm von Subway to Sally, mit bestimmt 800 Leuten gut gefüllt. Wir gaben alles und nach den Songs passierte – nichts. Keine Regung von 800 Leuten! Die fanden uns so uninteressant, das wir ihnen noch nicht einmal eine Unmutsäußerung wie Pfeifen o.ä. wert waren…

Etwas desillusioniert nahm ich erstmal eine musikalische Auszeit, die fast zwei Jahre anhielt und in der ich mir erstmal einen „anständigen“ bürgerlichen Beruf besorgt habe, von dem an leben kann. Aber ohne Musik ging dann auf Dauer auch nicht. Mit Rosenstolz-Geigerin Anne de Wolff, ihrem damaligen Mann Benjamin und Ex-Poems-Bassist Christian Podratzky gründete ich die Band „adel“, mit der wir im Frühjahr 2002 im Rahmen der „neupop 02-Tour“ zusammen mit „Wir sind Helden“ durch Deutschland tourten.

Nach der Auflösung von adel durch Bandleader Benjamin beschoss ich, nachdem ich wieder richtig Blut geleckt hatte, das es an der Zeit wäre, den Kontakt zu Richard zu reaktivieren, der sich zu dieser Zeit im „kreativen Ruhestand“ befand. Nach einem ermunternden Anruf folgten ein paar Meetings im Proberaum und siehe da, es funktionierte noch. Und so nahm Lenz dann seinen Lauf.

Lenz Bandmitglied: Richard Putz

Musiklaischer Werdegang von Lenz Bandmitglied Richard Putz.

Musik war zu Hause immer präsent, v.a. Klassik: Vater spielte Cello im Akademischen Orchester, Mutter Geige und Bratsche in verschiedenen Kirchenorchestern, meine Schwester Klavier, mein Bruder Klavier, Cello und Gitarre. Der zeigt mir als ich ca. zwölf bin die ersten Griffe (Weil ich keine eigene Gitarre habe lerne ich als Linkshänder rechtshändig spielen).

Während eines Dänemark-Urlaubs verzieh ich mich mit einem Beatles-Songbook in unserem Ferienhaus in mein Zimmer und lärme mich stundenlang durch die Saiten – in meiner Erinnerung die Initialzündung.

Zu Hause fange ich an mir die Akkorde auf dem Klavier zu suchen, hämmere pausenlos drauf rum und mach noch bevor ich die schwarzen Tasten verstehe mein erstes Lied: das Kuhdrecklied. Meine genervten Eltern wollen mir Unterricht besorgen und die dicke russische Klavierlehrerin klatscht beim Vorspiel beeindruckt von meinen autodidaktischen Errungenschaften – und kommt mir erstmal mit Fingerübungen und Tonleitern. Nach ca. 3 Stunden schmeiss ich hin. Dasselbe mit Gitarre: die Lehrerin (hochschwanger und rauchend!) ignoriert mein Griffe-Repertoire, besteht auf Gezupfe nach Noten und die klassische Haltung (Corpus aufs erhöhte, linke Bein) – ich bleib beim Rechten und breche ab.

Richard Putz LenzMit 16 reiche ich schließlich beim Senats-Wettbeberb „Schüler komponieren“ eins meiner Lieder ein (die Partitur muss mir mein Bruder schreiben): „Pickel auf der Nase“ – ich gewinne einen Sonderpreis und bin neben lauter pikfeinen Klassik-Klemmis der Publikumsliebling. In der Schule wird der Song ein kleiner Hit.

Dann folgt die erste Band: „L’unique verite“, in der ich Keyboard spiele. Gegründet habe ich die Band mit meinen Schulfreund Samuel Beck (Gitarre), ein Multitalent und kleiner Rebell. Die Band gewinnt Schülerband- und Talentwettbewerbe – aber bald kapseln Sam und ich uns als Duo („Beckside of Richness“) ab. Gegenseitig fasziniert von unserem Können schreiben wir Song um Song, nehmen nächtelang haufenweise Demos auf, spielen alle Instrumente selber, werden unzertrennlich, kiffen, träumen, sind Genies. Nach intensiven, kreativen, aber auch planlosen fünf Jahren trennen sich unsere Wege als wir wieder eine Band, die „Luchten“,  gründen und die sich schnell weg vom Songwriter-Pop hin zum Fusion-Jazz-Crossover entwickelt – das ist nicht mein Ding.

Zwischenzeitlich hab ich mich auch in anderen Bands versucht und lerne Christoph kennen als ich bei einer engagierten Weichspül-Popband, die ihrem ersten Gig aufgeregt entgegenfiebert, als Bassist einsteige. Es war auch der Letzte: Schon beim ersten Song reisst mir die eigentlich unreissbare E-Saite vom Bass und ohne Ersatzsaiten im Gepäck verschwinde ich erstmal Backstage um das Ding zu flicken. In der Zwischenzeit stellt sich der Sänger als so unhaltbar peinlich heraus dass die Band schon lange vor dem letzten Song als aufgelöst fest steht.

Bald werd ich orientierungslos Bassist beim in der Berliner Szene schon gefeierten Stones-Ableger „Pearls at Swine“. Deren Sänger lebt in den USA und wir fliegen mehrmals rüber um dort zu touren, proben und rumzuhängen -und ich nutze die Abwesenheit um mein Alibi-Studium (Bio/Sport) endgültig an den Nagel zu hängen. Der Höhepunkt: ein Gig im legendären CBGB’s in New Yorck! Ausserdem: gemeinsamer Auftritt mit „The Band“ und ein Support für Ex-Stone Mick Taylor in Chicago. Dann der Beinahe-Durchbruch: Altlantic-Boss Ahmed Ertegun höchstpersönlich schwärmt für die Demos, verspricht dem Sänger: „this is gonna be a real big thing..!“. Dann die Absage (angeblich weil man die Häme der Konkurrenz fürchtet als Stones-Entdecker nun eine Kopie zu signen) und Wochen später werden wir auch noch beim X-ten Versuch als Touristen einzureisen von der Einwanderungsbehörde am JFK straight in den Flieger zurück verfrachtet. Das wars – ich steige aus und die Band macht ein paar Jahre später doch noch ein Album bei Ariola, was aber flopt.

Als Nächstes gründe ich mit Christoph die „Rebels off course“ um endlich mal die Flut meiner Songs zu verwerten und wir landen bald irgendwie im Büro des frisch in Berlin gestrandeten Fanta4-Entdeckers Fitz Braum. Der ist angetan von unseren Demos, winkt jedoch nach Live-Sicht ab: wir seien zu altbacken!

Weiter geht’s als Bassist in diversen Bands: dem Seeed-Vorgänger „Derwish“, die „Bengels“ (Punk-Trio, abermals mit Sam), „Superstore“ (brit. Gitarrenpop) und noch einige mehr. Ansonsten verdinge ich mich als Strassenmusiker. Im stillen Kämmerchen weiter Song um Song schreibend, jobbe ich mich durchs Leben. Kurzausflüge ins Muckertum (Studio-und Partymusiker) zeigen mir schnell dass ich Geld mit was anderem verdienen muss wenn mir Musik noch Spass machen soll. Also mache ich eine Fortbildung zum Programmierer während des dot com-Booms. Als ich in Hamburg fest angestellt die Musik dann fast an den Nagel hänge werde ich langsam depressiv.

Auf Christophs Initiative hin gründen wir wieder eine Band und fangen unregelmäßig und mit wechselnden Musikern an zu proben…ich entdecke meine Wurzeln- das Piano- wieder und es entwickelt sich LENZ.

Lenz Bandmitglied: Markus Jütte

Markus Jüttes musikalische Biographie:

Aufgewachsen ist Markus in einem musikalischen Haushalt, sehr klassikorientiert. Ab dem achten Lebensjahr nahme er 10 Jahre Trompetenunterricht. Mit 15 kam mit großer Freude und sehr viel Einsatz Klavierunterricht dazu. Alles klassisch und nach Noten.

Dann hat Markus Jütte ein Jahr mit dem Trompetenspiel ausgesetzt, anschließend fortgesetzt mit dem Wunsch, Musik zu studieren. Vorspiel zur Probe beim Professor an der Hochschule der Künste, der ihn mit den Worten abkanzelte: „Kaufen Sie sich lieber eine Blockflöte“. Was er nicht tat, die Trompete jedoch an den Nagel hängte.

Markus:

Markus Jütte LenzMit 15 hatte ich außerdem angefangen, Gitarre zu spielen, „unterrichtet“ von einem Klassenkameraden, der mir erste Akkorde beibrachte. Ich lernte mit Bob Dylan und den Beatles, Simon & Garfunkel usw., spielte deren Repertoire rauf und runter, erste „Gigs“ vor Freunden und in Jugendheimen, icke alleine mit Gitarre und Mundharmonika. Mit 17 Gründung einer Schülerband, zusammen mit Stefan und Burkhard, wir fanden uns ganz toll, unser größter „Hit“ war eine Coverversion von „Sweets for my Sweet“ von den „Searchers“. Überhaupt waren wir ganz groß im Covern von Songs, was zumeist in endlose Improvisationen ausuferte.

Erste Gehversuche mit eigenen Songs, allerdings mehr schlecht als recht. Dann Gründung der nächsten Band, die „Drowning Jellyfish“ (was für eine Name!!! Und wir haben ewig gebraucht, um den zu finden!!!!). Als die Theaterwissenschaftler an der Uni ein Projekt hatten, ein Musikvideo zu erstellen, schrieb ich meine ersten „richtigen“ Songs, eine Hommage an Brigitte Bardot und einen von May Ray inspirierten Song, („Ruth, Roses and Revolvers“) zu dem dann tatsächlich ein Video gedreht wurde, im „Stop-Motion“-Verfahren, sehr lustig das Ganze.

Anschließend weitere Bandprojekte, eher in Richtung Soul gehend, allerdings blieb das alles eher eine Sache für den Übungskeller, nur selten Auftritte. Ein Gig mit einer Band namens „Most Wanted Men“. Die haben dann eine Single veröffentlicht, worauf ich immer neidisch war, die ich mir dann als Anreiz ganz nach vorne in meinen „Singles-Kasten“ gestellt habe, damit ich, wenn sich die Chance ergibt, auf jeden Fall bei einer Platte dabei bin.

Nachdem ich dann mehrere Jahre nur noch alleine Musik gemacht habe, kam eines Tages diese Chance in Form eines Anrufs von Christoph, der mich fragte, ob ich Lust hätte, Bass zu spielen. Wir hatten uns auf einer Hochzeit eines gemeinsamen Freundes kennen gelernt, auf der ich zusammen mit einigen anderen Leuten zwei Songs gespielt hatte. Ich hatte zwar noch nie Bass gespielt und auch kein eigenes Instrument, aber nach dem ersten „Vorspielen“ kamen Richard und Christoph zu dem Schluss, es mit mir zu versuchen. Der Rest ist Geschichte!

Lenz Songtext: Leinen los

Lenz Songtext: Leinen los

Wenn die Wolken untergehen
zieht die Sonne rasend schnell an mir vorbei
Wenn die Tage nicht vergehen
zeigt die Uhr mir nichts mehr an, und ich halt
den Zeiger fest und lass ihn zucken bis er bricht .

Lenz Cover Augen auf und Durch V2Lass die Leinen los und flieg,
schneid die Fäden ab und zeig mir wie man geht

Und wir können uns vergessen
wenn uns gar nichts Neues mehr einfallen will
Wenn die Worte überlegen
sprechen die Gedanken am Ende nur für sich
Und die Rede hält nicht mehr was sie verspricht.

Lass die Leinen los und flieg,
schneid die Fäden durch und gib mir ein Signal

So lang sich keiner bei mir beschwert
schau ich dass ichs mir so leicht wie möglich mach
So lang ichs mir leicht machen kann
seh ich zu dass ich niemanden beschwer

Lass die Leinen los und zieh,
schneid die Fäden ab und zeig mir wie man rennt

Wir kommen weit, wir kommen weit
wir kommen weiter als wir glauben
Wir kommen weit, wir kommen weit,
wir kommen weiter als wir glauben
Wir kommen weit, wir kommen weit,
wir kommen weiter als wir glauben
Wir kommen weit, wir kommen weit,
wir kommen weiter als wir glauben wollen.

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Musik aus dem LENZ Debütalbum Augen auf und Durch
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Den LENZ Song Leinen Los gibt es als kostenlosen MP3 Download hier.

Lenz Songtext: Gib mir Bescheid

Lenz Songtext: Gib mir Bescheid

Im letzen Jahr im tiefen Tal
Standen du und ich uns plötzlich ziemlich nah
Was ist passiert wer war noch hier
Als das auf den Kopf gestellte sich gewendet hat

Und im Paradies hat man uns frisiert
War das für die Ewigkeit, oder für alle Zeit
Gib mir Bescheid

Lenz Cover Auf Auf und Durch V1Im neuen Jahr im Wartesaal
Waren du und ich noch immer Unterzahl
Jetzt schlägt mein Herz in deiner Hand
Und wenn du gehst geht auch ein Teil von dir

Und im Paradies haben wir uns rasiert
War das für die Ewigkeit, oder für alle Zeit
Gib mir Bescheid

Im nächsten Jahr stehen wir schon da
Wo du und ich uns noch nie gesehen haben
Wer kommt da ran, wer hinterher
Wenn die Antworten für keine Fragen zu gebrauchen sind

War das für die Ewigkeit, oder für alle Zeit
War das für die Ewigkeit, oder für alle Zeit
dann gib mir Bescheid!

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Musik aus dem 2009er LENZ Debütalbum Augen Auf und Durch
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Das offizielle Video zum Song Gib mir Bescheid

Debütalbum LENZ: Augen Auf Und Durch

Lenz Cover Auf Auf und Durch V1„Augen auf und durch“, so lautet der Title des Debüt-Albums des Berliner Trios LENZ, die uns in diesem Frühjahr mit diesem durchdachten Werk beglücken werden. Immer auf der Suche nach dem perfekten Popsong und mit viel Griff in die Saiten und Tasten. Dazu wunderbare Melodien und tiefgängige deutsche Texte. War man am Anfang noch eine Gitarren-Band mit Keyboard, so hat sich mittlerweile ein authentischer Band-Sound entwickelt, aus dem das Piano nicht mehr wegzudenken ist und der sogar als Trio live „gross“ klingt.

Die Titel:

1. Gib mir Bescheid SongtextVideo
2. (Leih mir dein) Fehlerfreies Leben
3. In jedem Wort
4. Nur Alles
5. Steh mit mir auf
6. Lang lebe
7. Am Ziel vorbei
8. Weiterziehn
9. Leinen Los Songtextkostenlos als MP3
10. Weite Reise

Lenz Cover Augen auf und Durch V2

Album Release:
VÖ: (digital): 06.03.2009 – Vertrieb: zebralution
VÖ: (physisch) 22.05.2009 – Vertrieb: Al!ve

Historie: Die erste EP „Lenz“ und das „Six-Pack“ wurden in Eigenregie produziert – im Übungsraum bzw. im Berliner Popschutz-Studio aufgenommen und beachtlich zurechtgemixt vom scheuklappenlosen Oliver Frost, eigentlich Hälfte des Reggae-Produzenten-Duos „Frost And Wagner“.

2006 wurden LENZ als Emergenza-Geheimtip zum Best-of-Showcase nach München eingeladen und im Rahmen eines MySpace-live-Votings wurden sie Anfang 2007 auf die Bühne des Silverwings in Berlin gewählt.

Es folgten erste Radio-Einsätze, Erfolge bei Wettbewerben und Votings und super Presse.

Im selben Jahr finden sie beim Musikverlag modernsoul/Universal ein offizielles Zuhause und erarbeiten seit September mit dem Produzenten-Team OJA ihr erstes Album.

Lenz Cover Augen auf und Durch - Christoph v. KnobelsdorffAls Berliner Gewinner des bundesweiten, vom Kölner Newcomer-Netzwerk „noteworksmusicnet“ veranstalteten Rock-Battle bekommen LENZ im Sommer 2008 einen Management-Vertrag angeboten.

Lenz sind:

Markus Jütte (Bass, Gesang)

Richard Putz (Gesang, Piano, Gitarre)

Christoph v. Knobelsdorff (Schlagzeug, Percussion)

Wer Lenz mal Live erleben will: Am 7. März 2009 findet eine  Record Release Party im Berliner „Roter Salon“ statt. Mit dabei: Mein Mio.

Weitere Infos zur Band, die Tourdaten und geplante Auftritte usw. folgen demnächst auf bonsound.de/artist/lenz/

Bis dahin und darüber hinaus empfehlen wir die offizielle LENZ Homepage www.lenzmusik.de sowie die offizielle Bandseite bei MySpace.

LENZ Video: Gib mir Bescheid

Der offizielle Videoclip zur Single „Gib mir Bescheid“ des Berliner Pop Trios Lenz. Das Debütalbum „Augen auf und durch“ erscheint am 06.03.2009 in allen Downloadstores und wird im Handel ab Mai 2009 verfügbar sein. Hier noch der passende Songtext (öffnet sich zum Mitsingen in einem neuen Fenster).
Wer Lenz mal Live erleben will: Am 7. März 2009 findet eine  Record Release Party im Berliner „Roter Salon“ statt. Mit dabei: Mein Mio.