Category Archives: Luxuslärm Infos

Luxuslärm Bandinfos, Links und Homepage

Luxuslärm Graffiti Band 300pxHier sind die gebündelten Infos zur Band Luxuslärm.

Bandmitglieder:

Janine Meyer (Gesang)
Henrik Oberbossel (Gitarre, Gesang)
Jan Zimmer (Schlagzeug)
David Rempel (Keyboard, Gitarre)
Eugen Urlacher (Bass)

Tourplan 2009
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Und hier die offiziellen Homepages von Luxuslärm:

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Interview mit der Band Luxuslärm

Luxuslärm InterviewIhr bezeichnet Eure Musik selbst als Lärm – als „Luxuslärm“. Wie seid ihr auf diesen kreativen Namen gekommen?

Den Namen verdanken wir der Oma von unserem Trommler Jan! Sie hat damals immer zu ihm gesagt: „Na, gehst Du wieder in den Proberaum und machst LÄRM ?“ Daraufhin hat Jan dann geantwortet:“ Ja, aber wir machen schönen Lärm- wir machen LUXUSLÄRM“. So ist die Idee entstanden.

Ihr wirkt auf der Bühne wie ein eingespieltes Team, wie lange seid ihr schon zusammen unterwegs?
Wir haben vor ca. sechs Jahren begonnen zusammen Musik zu machen. Anfangs noch in einer gemeinsamen Coverband „Blue Cinnamon“. Daher kennen wir uns musikalisch alle sehr gut und jeder weiß, was er zu tun hat und alles greift optimal ineinander. Trotzdem arbeiten wir hart an unseren Live-Auftritten, damit alles sitzt und sich jeder dabei wohl fühlt. Man muss einige Zeit in Proben investieren, damit man auf der Bühne richtig mit dem Publikum rocken kann.

Welche Bands hattet ihr denn damals als „Blue Cinnamon“ in Eurem Programm?
Wir haben eigentlich alles gecovert was gefiel: von P!nk über Rage Against The Machine, ja das wurde in der Tat wirklich von Jini gesungen, bis hin zu Melissa Etheridge. Dadurch konnten wir eine große Masse an Menschen erreichen. Vor etwa drei Jahren haben wir dann unseren ersten eigenen deutschen Song geschrieben, den wir dann durch damalige Kontakte Götz von Sydow vorgestellt haben. Dort begann dann mit seiner Hilfe die „richtige“ Arbeit an eigenen Stücken und wir waren uns sofort alle einig, dass die Texte in unserer Muttersprache sein sollten, denn es ist immer leicht sich hinter englischen Phrasen zu verstecken, aber so ist es die für uns ehrlichste und persönlichste Art dem Publikum unsere Gefühle zu zeigen.

Luxuslärm Graffiti Band 300pxWie wichtig ist ein kreativer Bandname?

Bei Blue Cinnamon haben wir gemerkt, dass der Name zu kompliziert ist. Zwei englische Worte, die nicht zusammenpassen. Luxuslärm bleibt definitiv besser im Gedächtnis, genauso wie die Abkürzung ‚LL’.
Viele Firmen, mit denen wir früher zusammenarbeiten wollten, fanden den Namen furchtbar und haben uns andere Vorschläge gemacht, zum Beispiel ‚Da Vinci Code’. Und das ausgerechnet für eine deutsche Band mit deutschsprachigen Texten. Wer will denn so was? Das passt nicht. Das war der Punkt, an dem wir gedacht haben, es ohne Plattenfirma zu versuchen.
Für uns war das der viel ehrlichere Weg, alles ist gesund gewachsen. Wir haben es geschafft mit der Single ‚1000 km bis zum Meer’ in die Singlecharts zu kommen – allein, aus eigener Kraft, darauf sind wir, vermutlich genau aus diesem Grund, richtig stolz.

Stören Euch Gegenüberstellungen mit z.B. Juli oder Silbermond?
Solche Vergleiche haben wir zwar schon oft gehört, trotzdem glaube ich, dass wenn man sich die Zeit nimmt und unsere CD einmal richtig anhört oder man uns live erlebt, dass dann dieser Vergleich nur noch sehr klein sein wird. Außerdem kann es ja nicht schaden, mit solchen erfolgreichen Bands verglichen zu werden. Trotzdem: nur weil es eine Frontfrau gibt und weil es deutsche Texte sind, heißt das ja noch lange nicht, dass die ganzen deutschen Bands alle gleich klingen! Ich finde es ebenso merkwürdig, dass die Leute auch Juli und Silbermond immer in einen Topf werfen, denn wer sich die Alben mal wirklich anhört merkt, dass auch diese Bands sehr unterschiedlich sind. In Amerika gibt es 100 Bands, die so ähnlich klingen wie Nickelback und man gibt ihnen trotzdem die Chance sich zu beweisen.

Luxuslärm im SchneeDas Album beginnt mit dem Track „Solange es noch geht“? Als Starter wird oft ein Song verwendet, der den Style des Albums und der Band gut beschreibt. War das der Grund wieso der Langspieler mit dieser Nummer beginnt? Was charakterisiert einen typischen Luxuslärm-Song?

Wir wollten einen Song, der richtig nach vorne geht direkt an den Anfang setzen und als wir dann zusammen den Beginn des Songs gehört haben, war für uns alle klar: der ist es!! Außerdem war „Solang es noch geht“ der erste Song, an dem wir vor fast drei Jahren begonnen haben zu arbeiten. Also noch ein Grund mehr ihn auch als Track Nummer 1 aufs Album zu setzen. Er ist ein „typischer Luxuslärmsong“ der sich durch seine eingängige Art, seinen melancholischen, teilweise harten Gitarrenriffs, den gefühlvollen Piano-Lines, starken Grooves und einfühlsamen, berührenden Texten charakterisiert.

Auf dem Bild auf der Rückseite Eurer CD ist ein lustiges Foto von Euch zu sehen, auf dem ihr nach unten schauend Eure Nassen Füße und Hosen bewundert. Wie ist das Bild entstanden und warum trägt Jan darauf einen Gips?
Jan hatte an dem selben Tag des Fotoshootings morgens eine Finger-Operation. Das erste was er nach dem Aufwachen aus der Narkose gesagt hat, war: „Sag Götz wir fahren gleich los zum Fotoshooting!“ Die Band hat ihn für verrückt erklärt, aber er hat es echt durchgezogen! Da es an diesem Tag stark geregnet hat, sind wir alle in eine Halle umgezogen. Die Ablage, auf der wir standen, war total brüchig und wackelig. Dabei ist dann dieses coole Foto entstanden.

Könnt ihr von der Musik leben?
Janine Meyer: Wir sind alle Berufsmusiker, bis auf unseren Keyboarder Dave. Er arbeitet als Physiotherapeut. Das ist echt super, weil er uns vor und nach den Konzerten immer richtig durchkneten kann. Außerdem haben wir in Iserlohn eine Rock- und Popmusikschule. Der Jüngste ist fünf, die älteste Schülerin 70. Alle Bandmitglieder sind Lehrer. Klar haben meine Eltern gesagt, dass ich was Richtiges lernen soll. Aber nach drei Semestern Studium auf Lehramt hab’ ich festgestellt, dass das nicht das Richtige für mich ist und ich bin wirklich glücklich, dass ich nun die Chance bekomme mich selber zu verwirklichen.

Was hat sich auf dem Weg, bekannt zu werden, verändert?
Janine Meyer: Wir sind weniger zuhause als früher. Da gilt es, gut zu organisieren: die Stunden in der Musikschule, ein Tourbus. Aber im Endeffekt ist es genau das, was wir immer wollten. Wenn ich Artikel oder Einträge von unseren Fans im Gästebuch lese, wie toll unsere Musik ist, habe ich immer noch Tränen in den Augen. Es ist großartig zu sehen wie die Bühnen auf denen wir spielen größer und größer werden und am meisten freut es uns, dass genau die Leute, die schon mal bei einem Auftritt waren wieder da sind, dann aber meist mit Freunden und Bekannten im Schlepptau und so wächst das alles ganz gesund und macht uns wahnsinnig stolz. Ebenso genießen wir es aber auch, dass wir noch in kleinen Clubs spielen können, da ist die Atmosphäre dann viel intimer, beides hat seinen ganz speziellen Reiz.

Luxuslärm Band Hütte 600px