Lenz Bandmitglied: Markus Jütte

Markus Jüttes musikalische Biographie:

Aufgewachsen ist Markus in einem musikalischen Haushalt, sehr klassikorientiert. Ab dem achten Lebensjahr nahme er 10 Jahre Trompetenunterricht. Mit 15 kam mit großer Freude und sehr viel Einsatz Klavierunterricht dazu. Alles klassisch und nach Noten.

Dann hat Markus Jütte ein Jahr mit dem Trompetenspiel ausgesetzt, anschließend fortgesetzt mit dem Wunsch, Musik zu studieren. Vorspiel zur Probe beim Professor an der Hochschule der Künste, der ihn mit den Worten abkanzelte: „Kaufen Sie sich lieber eine Blockflöte“. Was er nicht tat, die Trompete jedoch an den Nagel hängte.

Markus:

Markus Jütte LenzMit 15 hatte ich außerdem angefangen, Gitarre zu spielen, „unterrichtet“ von einem Klassenkameraden, der mir erste Akkorde beibrachte. Ich lernte mit Bob Dylan und den Beatles, Simon & Garfunkel usw., spielte deren Repertoire rauf und runter, erste „Gigs“ vor Freunden und in Jugendheimen, icke alleine mit Gitarre und Mundharmonika. Mit 17 Gründung einer Schülerband, zusammen mit Stefan und Burkhard, wir fanden uns ganz toll, unser größter „Hit“ war eine Coverversion von „Sweets for my Sweet“ von den „Searchers“. Überhaupt waren wir ganz groß im Covern von Songs, was zumeist in endlose Improvisationen ausuferte.

Erste Gehversuche mit eigenen Songs, allerdings mehr schlecht als recht. Dann Gründung der nächsten Band, die „Drowning Jellyfish“ (was für eine Name!!! Und wir haben ewig gebraucht, um den zu finden!!!!). Als die Theaterwissenschaftler an der Uni ein Projekt hatten, ein Musikvideo zu erstellen, schrieb ich meine ersten „richtigen“ Songs, eine Hommage an Brigitte Bardot und einen von May Ray inspirierten Song, („Ruth, Roses and Revolvers“) zu dem dann tatsächlich ein Video gedreht wurde, im „Stop-Motion“-Verfahren, sehr lustig das Ganze.

Anschließend weitere Bandprojekte, eher in Richtung Soul gehend, allerdings blieb das alles eher eine Sache für den Übungskeller, nur selten Auftritte. Ein Gig mit einer Band namens „Most Wanted Men“. Die haben dann eine Single veröffentlicht, worauf ich immer neidisch war, die ich mir dann als Anreiz ganz nach vorne in meinen „Singles-Kasten“ gestellt habe, damit ich, wenn sich die Chance ergibt, auf jeden Fall bei einer Platte dabei bin.

Nachdem ich dann mehrere Jahre nur noch alleine Musik gemacht habe, kam eines Tages diese Chance in Form eines Anrufs von Christoph, der mich fragte, ob ich Lust hätte, Bass zu spielen. Wir hatten uns auf einer Hochzeit eines gemeinsamen Freundes kennen gelernt, auf der ich zusammen mit einigen anderen Leuten zwei Songs gespielt hatte. Ich hatte zwar noch nie Bass gespielt und auch kein eigenes Instrument, aber nach dem ersten „Vorspielen“ kamen Richard und Christoph zu dem Schluss, es mit mir zu versuchen. Der Rest ist Geschichte!

One Response to Lenz Bandmitglied: Markus Jütte

  1. Birgit Schlattmann sagt:

    Hallo Markus,
    nun,es ist seltsam,aber ich erinnere mich immer noch an den 7.7.77, ein Tag im Freibad von Neuenkirchen, der Spuren bei mir hinterlassen hat.
    Hat denk ich damit zu tun,dass im fortgeschrittenem Alter die Sehnsucht nach Integration größer wird.Ich sehe es als großes Geschenk viele lebendige Erinnerungen zu haben. Nichts desto trotz wünsche ich mir ein Wiedersehen nach so langer Zeit.Es ist so ein Kribbeln in mir, dass mich dazu auffordert.Vielleicht kannst du ja mal in dich reinspüren.
    Mit großer Spannung und liebem Gruß
    Birgit

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