Cargo City Album „On.Off.On.Off.“

Cargo City on off on off coverDas zweite Album von Cargo City alias Simon Konrad On.Off.On.Off.“ erscheint am 29. Mai 2009.

Die Trackliste:

1. Hold on in the rye, holden
2. Euphoria / Nostalgia
3. Flowershops in hospitals
4. On.off.on.off.
5. Lately… (Video)
6. I don’t speak
7. My blood in your hair
8. Repeat this line
9. I lost my head again
10. But then Daryl sings again
11. Rearview mirror (Video)
12. Almost almost

Termine: Cargo City on Tour 2009

Das Follow Up Album von Cargo City aka Simon Konrad, der sich 2008 mit seinem Debüt beachtlich etablierten konnte und unzählige Liveauftritte absolvierte. Seine zwei Singles „Ode To No One“ und „When I Sleep I Disappear“ avancierten sich zu regelrechten Indie-Pop Hits, gekrönt vom Finale beim Radio Award 2008 auf der Popkomm. Auf seinem Zweitling verbindet er seinen typischen Sound mit neuen, rougheren und akustischen Klängen. Manchmal kann Musik die Welt verändern. Und in einigen Fällen kann Musik die Welt auch verbessern. Aber in jedem Fall sollte Musik die Welt verschönern. Insofern ist Simon Konrad aka CARGO CITY als Innarchitekt unterwegs, wenn er seine Gitarre umschnallt und laut seiner eigenen Aussage „einfach mal drauflos klimpert.“ Im Idealfall entwickeln sich in solchen Momenten Songs, die einige Zeit später zwar nicht unbedingt immer weltverbesserische Missionen erfüllen aber zu 100 % lebensverschönernde Maßnahmen darstellen.

cargo-cityDie Gitarrenarbeit liefert das Grundgerüst, mit dem Simon den Song so lang entwickelt, bis er Studioreife erlangt hat. Dort befasst sich dann mit Ralf Hildenbeutel ein Mann mit Simons Ideen, der bereits im Frühjahr 2008 dem Debütalbum „How To Fake Like You Are Nice And Caring“ die Qualität hinzufügte, die es schließlich zum Kritikerliebling machte. Kein Wunder, dass Simon nun auch beim Zweitling „On.Off.On.Off.“ die kongeniale Zusammenarbeit Ralf suchte. Und fand. Doch zum ersten Mal empfand Simon so etwas wie Druck. Was allerdings nicht am guten Feedback zum ersten Album lag. „Der Druck kam von innen, von mir selbst. Denn ich wollte wissen, ob ich ein stimmiges Album fertig stellen kann. Es war eine wichtige Selbsterfahrung, festzustellen, dass ich in einem mehr oder weniger vorgegebenen Zeitrahmen ein Album schreiben kann. Anfangs sorgte das für eine Blockade, doch plötzlich flossen mitunter mehrere Ideen an einem Tag.“

Die 12 Songs des Albums blicken zurück auf ein Jahr, das einfach gut gelaufen ist und spiegeln den Ist-Zustand des Songwriters wider. „Ich war dann selbst überrascht, wie schnell das Album fertig und vor allem so stimmig wurde. Ralfs Produktion verstärkte die Stimmigkeit nur noch. Es ist eine Art Ideenschmiede, die sofort zum Glühen gebracht wird, wenn ich mit den Songs im Studio auflaufe. Zu den akustischen Songs gesellen sich die elektronischen Komponenten sowie live eingespielten Instrumente wie Gebläseorgel, Glockenspiel oder Percussion, Ideen, die wir dann ausbauten und integrierten.“

So entstand mit „On.Off.On.Off“ ein Indie-Pop-Album, das atmosphärisch dicht, warm und nicht nur aufgrund einer Klavierballade sehr gefühlsbetont daherkommt. Wozu die Texte von Simon ihr Übriges tun. „Früher habe ich Akkorde gespielt und dann einfach was drüber gesungen und im Nachhinein versucht einen passenden Text zu schreiben. Zu „On.Off.On.Off.“ habe ich sofort beim Suchen und Finden von passenden Akkorden ganze Zeilen gesungen, die mir vom Gefühl her in den Sinn kamen, wobei mir im Nachhinein auffiel, dass viele Texte Gegensätze beinhalten. Ich führe das auf meine gelebten Gegensätze zurück, die das Leben eines unbeschwerten Songwriters, mit dem eines Sozialpädagogen, der mit schwer erziehbaren Jugendlichen arbeitet, mit sich bringt. Und obwohl mir der Job Spaß macht, ist er natürlich sehr stressig. Stress, den ich beim Liedermachen nicht habe.“

Kurz vor Ende der Produktion lud Simon noch ein paar Freunde ein, um bei dem Album als Gastmusiker aufzutreten. Einer dieser Freunde ist Klaus Herrmann von TRIP FONTAINE, der nun auf zwei Songs seine gesanglichen Fußspuren hinterlassen hat, ebenso wie Nadine Renneisen, die Pianistin in Simons Liveband ist. Sie hat bei drei Tracks mitgesungen, was aus „Flowershops In Hospitals“ ein faszinierendes Duett macht.

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