Greta Ida Debüt-Album Lunatic
Dienstag, 7. April 2009 | Autor: Musik Fan
Das Greta Ida Debüt-Album “Lunatic” erschien am 03.04.2009 (von Grafenwald/ soulfood-sony).
Trackliste:
1. Lunatic (03:59)
2. Get in touch (05:37)
3. Black widow (05:22)
4. Cellerful of snake (05:48)
5. I run (04:07)
6. Budapest (06:59)
7. (My love) I never sleep no more (06:30)
Über Greta Ida:
Greta Ida wuchs als Kosmopolitin in Ungarn und Deutschland auf.Mit sechs liebt sie die Songs der ungarischen Sängerin “Halasz Judi” und ist sich ab da gewiss: Sie will Sängerin werden. Mit zehn stöbert Greta Ida im großen Plattenschrank ihrer Tante und hört heimlich die Alben von Melanie, Sisters of Mercy, Cat Stevens, Neil Young und die von ungarischen Rockbands .Mit 15 Jahren widmet sie sich ganz ihrer Musik und Kunst, lebt in Holland, London, Köln, Ungarn und schließlich in Berlin wo sie mit Komponist, Textdichter und Autor David A.Line eine der bekanntesten Gothik Bands gründet: Untoten. In den nächsten Jahren prägt das Gespann Line/Csatlos die neue Gothik Bewegung maßgeblich mit und gibt der „angestaubten“ Dark/Schwarzkittel Szene einen neuen sexy, kreativen Look. Und immer wieder liebt sie die Herausforderung, liebt das Neue, Unerwartete.
Auf ihrem Debüt-Album lotet Greta Ida, die verschiedensten Facetten der Rock & Popmusik aus und findet, fast scheint es wie von selbst, zu den musikalischen Vorlieben zurück, welche sie schon als Kind gehabt hat. Die Studio Aufnahmen mit Produzent David A. Line, fanden in Gretas Heimatstadt, der Ungarischen Metropole Budapest und in Leipzig/ Germany statt.
Greta Ida, schlägt eine Brücke, zwischen Ost und West und schafft es, fast spielerisch, dem Hörer einen aufregenden, frischen „östlichen“ Touch zu vermitteln. Unmittelbar und „aus dem Herzen“ nimmt sie uns mit auf eine Reise, erzählt uns ihre Geschichten…. Geschichten voller Phantasie und doch so persönlich, so verzaubernd, wie das Leben selbst.
Weitere Infos: Greta Ida auf MySpace







Mittwoch, 8. April 2009
Lunatic – der Ort an dem Deutschland mit Ungarn verschmilzt.
Endlich ist es da, das langersehnte Solo-Album der deutsch-ungarischen Sängerin Greta Ida Csatlos. Bis jetzt kannte man die Künstlerin ausschliesslich als Sängerin der Untoten. Ganz anders als bisher von ihr gewohnt ist Lunatic. Auf diesem Album nimmt uns Greta mit auf ihre Reisen, erzählt Ihre Geschichten, mal rockig, stimmgewaltig, zerbrechlich-zart, dann wieder verführerisch, sexy oder melancholisch. So gleicht kein Song dem anderen, denn zu verschieden und einzigartig sind alle geworden. Für jeden Musikgeschmack ist so definitiv etwas dabei. Egal ob man Hard-Rock der 70ger mag, oder dann doch lieber Country hört, oder auf Mainstream per excellence steht. Denn durchdacht und ausgeklügelt sind Musik, Gesang so wie auch die Texte. So dürfen z.B. die quietschigen Geigen bei ‚Budapest’ nicht fehlen so wie das orientalische Feeling bei ‚cellerful of snake’. ‚I run’ hat einfach ohrwurmpotential. Langweilig wird Lunatic auch beim x-ten Mal anhören auf keinen Fall, denn zu verschieden sind die Songs und langsamere Stücke wechseln sich mit rockigen ab.
Wieder ein Album des Gespanns Csatlos/Line bei dem echtes Kopfkino entsteht…bei den langsameren Stücken, mit den ergreifenden Texten, kann man sich das Geschehen/die Geschichte vorstellen und bei den rockigeren Greta mit der Rockband auf der Bühne, denn live gehört Lunatic definitiv dorthin. Ein Album mit Herz und Seele (wie sollte es auch anders sein)… die Musik ist überwältigend und Gretas Gesang, wie immer einigartig, unverkennbar und hervorragend. Auch das Artwork von Lunatic ist liebevoll gestaltet und passt hervorragend zum Thema des Albums und zur Musik. Angehört habe ich mir Lunatic als, für ein sich stehendes Werk, und habe das Album erst gar nicht versucht mit Soko oder Untoten zu vergleichen, könnte man auch gar nicht.
Für den nationalen als auch für den internationalen Markt def. ein besonderes Kleinod.