Tag Archives: Bandmitglieder

Luxuslärm: 3 Bandmitglieder steigen aus

Luxuslärm: Nach 1000 Kilometer ist Schluss – 3 Bandmitglieder steigen aus.

Zwei Albem haben Sie zusammen an den Start gebracht und sind mit den Songs permanent auf Tour gegangen. Nach dem Debütalbum „1000 Kilometer bis zum Meer“ (2008) folgte 2010 das ebenfalls erfolgreiche Album „So laut ich kann„.

Ab Herbst 2011 werden die drei Bandmitglieder Eugen Urlacher (Bass), Henrik Oberbossel (genannt Henne, Gitarre) und David Rempel (Keyboard) die Band verlassen um sich Ihren eigenen Projekten zu widmen. Diese Projekte leifen bereits immer nebenher. Durch den Erfolg von Luxuslärm gab es aber immer weniger Zeit sich darum zu kümmern. Wir wünschen den Drei viel Erfolg mit den eigenen Projekten.

Die Bandmitglieder Jini Meyer (Gesang) und Schlagzeuger Jan Zimmer machen weiter und wünschen den Ex-Bandmitgliedern ebenfalls alles Gute für die Zukunft.

Update: Die neuen Mitglieder sind: Gitarrist Freddy Hau, Bassist David Müller und Keyboarder Christian Besch.

CASCADA – Steckbrief Natalie Horler

cascada natalie horler FotoEs ist die Geschichte eines Mädchens, das auszog, die Welt zu erobern. Eine wunderbare Geschichte mit direktem Weg zu einem Happy End. Zugegeben – das Mädchen ist ein erwachsene Frau, ziemlich sexy und ausgestattet mit einer fantastischen Stimme. Und sie zog auch nicht allein in die Welt, sondern zusammen mit ihren beiden Produzenten Yanou (Yann Peifer) und DJ Manian (Manuel Reuter), aber der Rest des Märchens ist wahr.

Natalie Horler, geboren am 23.09.1981 in Bonn ist britischer Nationalität, wuchs in Deutschland auf und wohnt heute in Bonn und in Mallorca. Der Tochter von David Horler, einem anerkannten Jazzmusiker und Arrangeur, der mit Größen wie Quincy Jones, Stan Getz und Tony Bennet zusammengearbeitet hat, wurde Musik somit quasi in die Wiege gelegt. Allerdings wurde sie ihrerseits eher von Mariah Carey und Whitney Houston beeinflusst als von Daddys Posaune.

Natalie und ihr Produzentenduo gelten heute als einer der erfolgreichsten Dance Music Acts der Welt. Sie haben etliche der wichtigsten Musikpreise gewonnen, ihre Singles eroberten unzählige Male rund um den Globus die Pole-Position der Charts, und auf der Weltkarte gibt es wenige Flecken, wo sie noch nicht auf Tour waren.

Der Erfolg war das Ergebnis eisernen Willens und des nötigen musikalischen Know Hows. 2002 entwickelte das Produzentenduo Yanou und DJ Manian die ersten Tracks, die später dann mit Sängerin Natalie Stimme und Ausstrahlung den Sound von Cascada prägten.

Mit der Debütsingle „Mircale“ (TOP10 der UK Charts) war auch der erste Schritt in die Öffentlichkeit gemacht und die Fangemeinde wuchs unaufhaltsam. Das erste Album „Everytime We Touch“(2006/ Mehrfach-Platin, mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft, Acht Single-Auskopplungen) wurde veröffentlicht, erreichte wie auch die gleichnamige Singleauskopplung daraus zunächst in Großbritannien Platz#2 der Charts und wurde in den folgenden Monaten ein Mega-Erfolg. Cascada tourten durch England und spielten schon bald vor ausverkauften Hallen. In den USA setzte sich der Siegeszug weiter fort und Cascada stürmten die Top 10 der US-Billboardcharts! Auch das Nachfolge-Album „Perfect Day“ konnte den gigantischen Erfolg des Erstlingswerks fortsetzen – mehr als 1,5 Millionen Mal verkaufte sich der Longplayer bislang.

Foto (c) Lina Schütze

Foto (c) Lina Schütze

2008 begannen Manian und Yanou in ihrem Kölner Studio mit der Arbeit an Cascadas drittem Album „Evacuate The Dancefloor“.  Die erste und gleichnamige Single-Auskopplung ist wegweisend für den neuen, coolen Cascada -Sound. Neben den klassischen Dance Beats, spielen auch erstmals House, Rap, verführerischer Soul und R’n’B eine große Rolle auf dem Album. Das Lied verkaufte sich mittlerweile weltweit über 3,5 Millionen Mal.

2011 heiratete Natalie Horler in Italien ihre Jugendliebe und Modell Moritz Raffelberg. Im gleichen Jahr war Sie in der deutschen Ausgabe des Playboy zu sehen (Ausgabe 08/11).

Natalie Horler wurde 2012 zur neuen Jurorin für die neunte Staffel der TV-Sendung Deutschland sucht den Superstar ernannt.

Im Mai 2013 nahm Cascada mit Sängerin Natalie Horler am Eurovision Song Contest in Malmö teil und landete mit dem Song „Glorious“auf Platz 21.

Im Sommer 2013 wurde das Video zum neuen Song „The World is in my Hands“ vogestellt.

Steckbrief Natalie Horler:

Band: Cascada
Geburtsname:  Natalie Christine Horler
Geburtstag: 23.09.1981
Gebrutsort: Bonn (Deutschland)
Sternzeichen: Jungfrau
Größe: 1,79 m
Familienstand: verheiratet, seitdem: Natalie Raffelberg (sie benutzt im Musikbusiness aber weiterhin „Natalie Horler“)

 

eleVate Bandmitglied Marcus Fechner

eleVate marcus fechnerMarcus Fechner gründete mit seinem Bruder Andy Fechner sowie Bandmitglied Steve und Angel die Band eleVate Ende 2001.

Marcus ist bekannt für seine unerschöpfliche Energie auf der Bühne. Er verspürt den permanenten Drang, das beste Konzert abzuliefern. Laut eigener Aussage sucht er nach einem magischen Moment und möchte jedes Konzert individuell gestalten, damit keine Routine entstehen kann. Bei so viel Eifer kann es natürlich auch passieren, dass er über das Ziel hinaus schießt und so manches Chaos verursacht. Sein Bühnenverhalten kann man übrigens auch auf sein restliches Dasein übertragen; es lebe die Intuition.

Lenz Bandmitglied: Christoph v. Knobelsdorff

Musikalischer Werdegang von Lenz Bandmitglied Christoph v. Knobelsdorff

Meine musikalische Biografie beginnt in den 80ern im Fränkischen. Zum Schlagzeug kam ich in einer Schulpause, als mal eben eine Schülerrockband gegründet und die Instrumente an die Interessierten verteilt wurden. Während die Band sich noch vor dem ersten Gig wieder auflöste blieb ich meinem mir zugeteilten Instrument treu. Anschließend sammelte ich dann in diversen Formationen erste Band- und Live-Erfahrungen, u.a. auf dem Erlanger Newcomer-Festival und verschiedenen Open-Airs in der Region. Musikalisch ging es zunächst eher hart zur Sache – war im Süden der Republik der späten Achziger so angesagt. Inspiration kam von Bands wie z.B. Rush, was ich auch heute noch erzähle, ohne rot zu werden. Neal Peart finde ich immer noch geil.

Christoph von knobelsdorff lenzAnekdoten aus dieser Zeit:
• Beim Newcomer-Festival in Erlangen spielten wir nach einer Punk-Band namens „Der König und der Vogel“. Der Sänger war dafür bekannt – gewissermaßen als Höhepunkt der Show – sich auf der Bühne den Darm zu leeren. Krass. „Das ist also Rock n Roll“, dachte ich mir in meiner jugendlichen Unschuld.
• Ein weiterer Gig mit einer anderen Band führte uns von Erlangen aus ins Fichtelgebirge, nach Marktredwitz. Es war tiefer Winter und wir waren unterwegs mit einem alten VW-Bully, der drei abgefahrene Sommerreifen und einen Winterreifen drauf hatte. Das wir heil angekommen sind, war schon ein Wunder. Der Lohn für unseren Einsatz war dann auch noch, dass das Marktredwitzer Publikum unser Set als zu kurz empfand und uns mit einem „Faule Säcke, Faule Säcke“-Chor verabschiedete.
• Bei einem der ersten Gigs dachten wir, wir müssten ein besonders schickes Bühnenbild haben und stellten die Bühne mit Fernsehern voll, für die wir einen extra Lieferwagen leihen mussten und uns an den Teilen fast totgeschleppt haben. Es sah weder gut aus (es handelte sich um defekte, ausgemusterte 70er-Jahre-Modelle mit Walnuss-Furnier, etc.) noch wusste das Publikum etwas damit anzufangen, da die Dinger ja nicht angingen, sonder nur rumstanden. Hinterher sagte einer, wir hätten die Teile wenigstens auf der Bühne in die Luft jagen müssen. Totale Schwachsinnsaktion.

1989 dann die „Flucht“ nach Berlin, wo ich mir über eine Tip-Annonce schon eine Band gesucht habe noch bevor ich eine Wohnung hatte. Die erste Formation hat ihren ersten Gig zwar nicht überlebt (die Anekdote zu diesem Gig kommt von Richard) aber immerhin lernte ich dabei Richard kennen, der sich dort am Bass versuchte.

Anekdote zu dieser Band (Roque Velvet):
• Am frühen Abend des 9. November 1989 trafen wir uns zur Probe. Wir wussten zwar, dass in Ost-Berlin der Teufel los war aber von der Mauer-Öffnung konkret wusste niemand. Unser Sänger kam mit Verspätung und nach zwei, drei Stunden, als die Probe vorbei war erzählte er beiläufig, die Mauer wäre auf – als er gekommen sei, wären überall Trabis rumgefahren. Ich hätte ihn fast gelyncht. Wir sind dann raus aus dem Proberaum und ich war mit Richard die ganze Nacht unterwegs, erst beim Übergang Invalidenstr. Später dann am Ku-Damm. So habe ich dann doch noch was mitbekommen von dem historischen Tag.

Mit Richard zusammen dann der erste ernsthafte Versuch, seine Songs umzusetzen mit den „Rebels off Course“. Es folgten unzählige Demoaufnahmen und Gigs in Berliner Clubs, aber trotz einiger vielversprechender Kontakte kam es nicht zum ersehnten Plattenvertrag und die Band wurde leider zu Grabe getragen.

Anekdote zu den Rebels:
Richard und ich saßen wie Pennäler im Büro beim „großen“ Fitz Braum der damals gerade nach Berlin gekommen war und wegen Fanta 4 einen Ruf wie Donnerhall hatte. Der fand unser Demo gut und wollte mehr. Wir haben ihm wie am Fliessband neue Sachen gebracht, aber er hat nicht angebissen. Er wollte zu einem unserer Gigs in den (alten) Franz-Club kommen, wir waren nervös wie sonst was. Hinterher stellte sich dann aber raus, dass er gar nicht dagewesen war.

Mich zog es dann zunächst zu einem Ableger von Poems for Laila: Mit deren Sängerin Wiebke Wiedek , Poems-Bassist Christian Podratzky und Gitarrist Haymo Doerk haben wir Chansons verrockt, u.a. auch auf einer Plattenproduktion. Für Poems-Chef Nikolai Tomas habe ich auch getrommelt – auf dessen Solo-Debut „Wild on“. An den Reglern im legendären Vielklang-Studio saß damals kein Geringerer als der spätere „Wir sind Helden“-Produzent Patti Meier.

Anschließend bin ich in die Country-Rock-Band „Hard Travelin“ eingestiegen, die sich während einer Tour im Vorprogramm der Folk-Metaller „Subway to Sally“ von ihrem Drummer getrennt hatten. Mit Hard Travelin, wo ich u.a. mit dem heute als Musikproduzent erfolgreichen Rob Tyger zusammenspielte, kam dann der lang ersehnte Platten-Vertrag bei Hansa/BMG. Die Maxi „No one’s gonna fool me“, produziert und aufgenommen von Matthias Schneeberger in Los Angeles erschien 1996, floppte aber leider.

Anekdoten zu Hard Travelin’
• Unseren dreiwöchigen USA-Trip zur Produktion unserer Maxi habe ich, glaube ich, mit 200 oder 250 Dollar in bar angetreten. Da habe ich dann gelernt, dass man in den USA ohne Kreditkarte kein vollwertiger Mensch ist. Aufgrund der angespannten Budgetlage haben wir uns in den 3 Wochen fast ausschließlich von Chicken Wings ernährt. Grauenhaft. Und von L.A. haben wir auch kaum was gesehen, weil man eben ohne Kreditkarte auch kein Auto mieten kann, das einzige Transportmittel in L.A.. Ich war noch nicht mal am Venice Beach…
• Mit Hard Travelin haben wir die Ochsen-Tour über die Käffer gemacht. Vor allem in Ostdeutschland. Wir haben da in ein paar Clubs gespielt, die wirklich unbeschreiblich waren. Das gilt auch für die Übernachtungsgelegenheiten, die man uns besorgt hat. In einer Pension stank es so erbärmlich, das wir alle vollständig bekleidet ins Bett gegangen sind, aus Angst vor Ungeziefer aller Art. In einem Club stand direkt vor der Bühne ein Tisch, an dem die Leute mit dem Rücken zu uns saßen und Bier soffen, ihr Desinteresse an dem was wir da machten auf diese Weise nachdrücklich demonstrierend.
• Gespenstisch ein Konzert im Gladhouse in Cottbus im Vorprogramm von Subway to Sally, mit bestimmt 800 Leuten gut gefüllt. Wir gaben alles und nach den Songs passierte – nichts. Keine Regung von 800 Leuten! Die fanden uns so uninteressant, das wir ihnen noch nicht einmal eine Unmutsäußerung wie Pfeifen o.ä. wert waren…

Etwas desillusioniert nahm ich erstmal eine musikalische Auszeit, die fast zwei Jahre anhielt und in der ich mir erstmal einen „anständigen“ bürgerlichen Beruf besorgt habe, von dem an leben kann. Aber ohne Musik ging dann auf Dauer auch nicht. Mit Rosenstolz-Geigerin Anne de Wolff, ihrem damaligen Mann Benjamin und Ex-Poems-Bassist Christian Podratzky gründete ich die Band „adel“, mit der wir im Frühjahr 2002 im Rahmen der „neupop 02-Tour“ zusammen mit „Wir sind Helden“ durch Deutschland tourten.

Nach der Auflösung von adel durch Bandleader Benjamin beschoss ich, nachdem ich wieder richtig Blut geleckt hatte, das es an der Zeit wäre, den Kontakt zu Richard zu reaktivieren, der sich zu dieser Zeit im „kreativen Ruhestand“ befand. Nach einem ermunternden Anruf folgten ein paar Meetings im Proberaum und siehe da, es funktionierte noch. Und so nahm Lenz dann seinen Lauf.

Lenz Bandmitglied: Richard Putz

Musiklaischer Werdegang von Lenz Bandmitglied Richard Putz.

Musik war zu Hause immer präsent, v.a. Klassik: Vater spielte Cello im Akademischen Orchester, Mutter Geige und Bratsche in verschiedenen Kirchenorchestern, meine Schwester Klavier, mein Bruder Klavier, Cello und Gitarre. Der zeigt mir als ich ca. zwölf bin die ersten Griffe (Weil ich keine eigene Gitarre habe lerne ich als Linkshänder rechtshändig spielen).

Während eines Dänemark-Urlaubs verzieh ich mich mit einem Beatles-Songbook in unserem Ferienhaus in mein Zimmer und lärme mich stundenlang durch die Saiten – in meiner Erinnerung die Initialzündung.

Zu Hause fange ich an mir die Akkorde auf dem Klavier zu suchen, hämmere pausenlos drauf rum und mach noch bevor ich die schwarzen Tasten verstehe mein erstes Lied: das Kuhdrecklied. Meine genervten Eltern wollen mir Unterricht besorgen und die dicke russische Klavierlehrerin klatscht beim Vorspiel beeindruckt von meinen autodidaktischen Errungenschaften – und kommt mir erstmal mit Fingerübungen und Tonleitern. Nach ca. 3 Stunden schmeiss ich hin. Dasselbe mit Gitarre: die Lehrerin (hochschwanger und rauchend!) ignoriert mein Griffe-Repertoire, besteht auf Gezupfe nach Noten und die klassische Haltung (Corpus aufs erhöhte, linke Bein) – ich bleib beim Rechten und breche ab.

Richard Putz LenzMit 16 reiche ich schließlich beim Senats-Wettbeberb „Schüler komponieren“ eins meiner Lieder ein (die Partitur muss mir mein Bruder schreiben): „Pickel auf der Nase“ – ich gewinne einen Sonderpreis und bin neben lauter pikfeinen Klassik-Klemmis der Publikumsliebling. In der Schule wird der Song ein kleiner Hit.

Dann folgt die erste Band: „L’unique verite“, in der ich Keyboard spiele. Gegründet habe ich die Band mit meinen Schulfreund Samuel Beck (Gitarre), ein Multitalent und kleiner Rebell. Die Band gewinnt Schülerband- und Talentwettbewerbe – aber bald kapseln Sam und ich uns als Duo („Beckside of Richness“) ab. Gegenseitig fasziniert von unserem Können schreiben wir Song um Song, nehmen nächtelang haufenweise Demos auf, spielen alle Instrumente selber, werden unzertrennlich, kiffen, träumen, sind Genies. Nach intensiven, kreativen, aber auch planlosen fünf Jahren trennen sich unsere Wege als wir wieder eine Band, die „Luchten“,  gründen und die sich schnell weg vom Songwriter-Pop hin zum Fusion-Jazz-Crossover entwickelt – das ist nicht mein Ding.

Zwischenzeitlich hab ich mich auch in anderen Bands versucht und lerne Christoph kennen als ich bei einer engagierten Weichspül-Popband, die ihrem ersten Gig aufgeregt entgegenfiebert, als Bassist einsteige. Es war auch der Letzte: Schon beim ersten Song reisst mir die eigentlich unreissbare E-Saite vom Bass und ohne Ersatzsaiten im Gepäck verschwinde ich erstmal Backstage um das Ding zu flicken. In der Zwischenzeit stellt sich der Sänger als so unhaltbar peinlich heraus dass die Band schon lange vor dem letzten Song als aufgelöst fest steht.

Bald werd ich orientierungslos Bassist beim in der Berliner Szene schon gefeierten Stones-Ableger „Pearls at Swine“. Deren Sänger lebt in den USA und wir fliegen mehrmals rüber um dort zu touren, proben und rumzuhängen -und ich nutze die Abwesenheit um mein Alibi-Studium (Bio/Sport) endgültig an den Nagel zu hängen. Der Höhepunkt: ein Gig im legendären CBGB’s in New Yorck! Ausserdem: gemeinsamer Auftritt mit „The Band“ und ein Support für Ex-Stone Mick Taylor in Chicago. Dann der Beinahe-Durchbruch: Altlantic-Boss Ahmed Ertegun höchstpersönlich schwärmt für die Demos, verspricht dem Sänger: „this is gonna be a real big thing..!“. Dann die Absage (angeblich weil man die Häme der Konkurrenz fürchtet als Stones-Entdecker nun eine Kopie zu signen) und Wochen später werden wir auch noch beim X-ten Versuch als Touristen einzureisen von der Einwanderungsbehörde am JFK straight in den Flieger zurück verfrachtet. Das wars – ich steige aus und die Band macht ein paar Jahre später doch noch ein Album bei Ariola, was aber flopt.

Als Nächstes gründe ich mit Christoph die „Rebels off course“ um endlich mal die Flut meiner Songs zu verwerten und wir landen bald irgendwie im Büro des frisch in Berlin gestrandeten Fanta4-Entdeckers Fitz Braum. Der ist angetan von unseren Demos, winkt jedoch nach Live-Sicht ab: wir seien zu altbacken!

Weiter geht’s als Bassist in diversen Bands: dem Seeed-Vorgänger „Derwish“, die „Bengels“ (Punk-Trio, abermals mit Sam), „Superstore“ (brit. Gitarrenpop) und noch einige mehr. Ansonsten verdinge ich mich als Strassenmusiker. Im stillen Kämmerchen weiter Song um Song schreibend, jobbe ich mich durchs Leben. Kurzausflüge ins Muckertum (Studio-und Partymusiker) zeigen mir schnell dass ich Geld mit was anderem verdienen muss wenn mir Musik noch Spass machen soll. Also mache ich eine Fortbildung zum Programmierer während des dot com-Booms. Als ich in Hamburg fest angestellt die Musik dann fast an den Nagel hänge werde ich langsam depressiv.

Auf Christophs Initiative hin gründen wir wieder eine Band und fangen unregelmäßig und mit wechselnden Musikern an zu proben…ich entdecke meine Wurzeln- das Piano- wieder und es entwickelt sich LENZ.

Lenz Bandmitglied: Markus Jütte

Markus Jüttes musikalische Biographie:

Aufgewachsen ist Markus in einem musikalischen Haushalt, sehr klassikorientiert. Ab dem achten Lebensjahr nahme er 10 Jahre Trompetenunterricht. Mit 15 kam mit großer Freude und sehr viel Einsatz Klavierunterricht dazu. Alles klassisch und nach Noten.

Dann hat Markus Jütte ein Jahr mit dem Trompetenspiel ausgesetzt, anschließend fortgesetzt mit dem Wunsch, Musik zu studieren. Vorspiel zur Probe beim Professor an der Hochschule der Künste, der ihn mit den Worten abkanzelte: „Kaufen Sie sich lieber eine Blockflöte“. Was er nicht tat, die Trompete jedoch an den Nagel hängte.

Markus:

Markus Jütte LenzMit 15 hatte ich außerdem angefangen, Gitarre zu spielen, „unterrichtet“ von einem Klassenkameraden, der mir erste Akkorde beibrachte. Ich lernte mit Bob Dylan und den Beatles, Simon & Garfunkel usw., spielte deren Repertoire rauf und runter, erste „Gigs“ vor Freunden und in Jugendheimen, icke alleine mit Gitarre und Mundharmonika. Mit 17 Gründung einer Schülerband, zusammen mit Stefan und Burkhard, wir fanden uns ganz toll, unser größter „Hit“ war eine Coverversion von „Sweets for my Sweet“ von den „Searchers“. Überhaupt waren wir ganz groß im Covern von Songs, was zumeist in endlose Improvisationen ausuferte.

Erste Gehversuche mit eigenen Songs, allerdings mehr schlecht als recht. Dann Gründung der nächsten Band, die „Drowning Jellyfish“ (was für eine Name!!! Und wir haben ewig gebraucht, um den zu finden!!!!). Als die Theaterwissenschaftler an der Uni ein Projekt hatten, ein Musikvideo zu erstellen, schrieb ich meine ersten „richtigen“ Songs, eine Hommage an Brigitte Bardot und einen von May Ray inspirierten Song, („Ruth, Roses and Revolvers“) zu dem dann tatsächlich ein Video gedreht wurde, im „Stop-Motion“-Verfahren, sehr lustig das Ganze.

Anschließend weitere Bandprojekte, eher in Richtung Soul gehend, allerdings blieb das alles eher eine Sache für den Übungskeller, nur selten Auftritte. Ein Gig mit einer Band namens „Most Wanted Men“. Die haben dann eine Single veröffentlicht, worauf ich immer neidisch war, die ich mir dann als Anreiz ganz nach vorne in meinen „Singles-Kasten“ gestellt habe, damit ich, wenn sich die Chance ergibt, auf jeden Fall bei einer Platte dabei bin.

Nachdem ich dann mehrere Jahre nur noch alleine Musik gemacht habe, kam eines Tages diese Chance in Form eines Anrufs von Christoph, der mich fragte, ob ich Lust hätte, Bass zu spielen. Wir hatten uns auf einer Hochzeit eines gemeinsamen Freundes kennen gelernt, auf der ich zusammen mit einigen anderen Leuten zwei Songs gespielt hatte. Ich hatte zwar noch nie Bass gespielt und auch kein eigenes Instrument, aber nach dem ersten „Vorspielen“ kamen Richard und Christoph zu dem Schluss, es mit mir zu versuchen. Der Rest ist Geschichte!

Luxuslärm Bandmitglied (bis 2011): Eugen Urlacher

Eugen Urlacher LuxuslärmSteckbrief

Name: Eugen Urlacher
Nickname: Meine Freunde nennen mich auch Eugene
Geburtstag/Geburtsjahr: 1983
Augenfarbe: braun

Fragen An Eugen

Musikinstrumente?
Find‘ ich gut :-)

Deine Hobbys?
Musik, Filme, Basketball

Deine Musikalische Ausbildung?
Ich hatte zuerst Einzelunterricht bei verschiedenen Lehrern und jetzt studiere ich Musik an einem Konservatorium.

Dein Lieblingsessen?
Da gibt es vieles, aber hauptsächlich russische Gerichte

Dein Lieblingsfilm?
Pulp Fiction

Deine „Macke“?
Meine Sturheit

Dein besonderes Talent?
Meine schnelle Lernfähigkeit

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meine Freundin

Luxuslärm Bandmitglied (bis 2011): David „Dave“ Rempel

David Rempel LuxuslärmSteckbrief:

Name: David Rempel
Nickname: Heilende Hand oder Dave
Geburtstag: 7. Oktober 1981
Sternzeichen: Waage
Wohnort: Lüdenscheid
Augenfarbe: grün-blau-grau

Fragen an Dave

Welcher Beruf hätte auch zu Dir gepasst?
Psychologe

Worauf bist du besonders stolz?
Sara

Welche Musikinstrumente spielt du?
Klavier, Keyboard, Akkordeon, Balalaika, Gitarre

Ein Tag ohne Luxuslärm ist für Dich?
s.u: Die Antwort gibt es im nächsten Adventskalender

Deine Hobbys?
Musik, Romantik, Essen, Sport

Dein Lieblingsspruch?
Ein Musiker ist dann gut, wenn er in seinem Ausdruck nicht durch seine Fähigkeiten eingeschränkt ist.

Deine Musikalische Ausbildung?
3 Jahre Klavierunterricht (klassisch) an der städtischen Musikschule Kierspe (vom 13.-16. Lebensjahr)

IN ist für Dich/OUT ist für Dich?
In: Oasys, Keyboarder, Out: Zickenterror, Bedienungsanleitungen lesen

Dein Lieblingsessen?
Manty, Saras (Vitos) Küche

Was sind Deine Lieblingsfilme?
Gladiator, Basic Instinct, Score (Dream Theater)

Deine „Macken“?
Körperliche Hyperaktivität

Dein besonderes Talent?
Tagträumen + Zuhören

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Sara, Stromgenerator, Oasys, PA, Drums, Gitarre, Zelt, 1 großen Schlafsack, Martini

Welcher Moment hat Dein Leben verändert?
Zum ersten Mal nachdem ich die Bibel gelesen habe und dann nach vielen anderen Momenten in meinem jungen Leben!

Und welche Frage hat Dir gerade noch gefehlt?
Was bedeutet Luxuslärm für dich? (Das machen wir im nächsten Adventskalender!)

Luxuslärm Bandmitglied: Jan Zimmer

Jan Zimmer Luxuslärm

Steckbrief:

Name: Jan Zimmer
Nickname: Der, der alle anmeckert, aber es ja eigentlich nur gut meint. Kurz: ‚JAN‘
Geburtstag/Geburtsjahr: 1978
Wohnort: Letmathe (da is‘ es echt idyllisch!)
Augenfarbe: Irgendwas Gemixtes aus blau, grün, grau und so

Fragen an Jan:

Deine Musikalische Ausbildung?
Städtische Musikschule Iserlohn, Drummers Institute Düsseldorf, Popakademie Enschede

Welche Musikinstrumente spielst du?
Akkordeon (würg), Schlagzeug (toll)

Ein Tag ohne Luxuslärm ist für Dich?
… ein Tag mit Blue Cinnamon. Entspannung von Hennes Gezurre :-)!

Dein Lieblingsspruch?
Komm‘ ich heut‘ nicht, kann es sein, dass ich morgen auch nicht komme, weil ich dafür ja heut‘ schon da gewesen bin; Das Leben is‘ kein Ponyhof!

Welcher Beruf hätte auch zu Dir gepasst?
Rentner mit vorlautem Mundwerk

Worauf bist Du besonders stolz?
Auf meine Musikschule, mein Haus, meine Yacht …

IN ist für Dich/OUT ist für Dich
In: ich bin drin / out: ich bin raus‘, draußen (out) oder ???
(Ich bin lieber drin, versteht ihr …?)

Deine Hobbys?
Mich mit Henne rumärgern und wieder vertragen und wieder rumärgern (Ehesyndrom);
mich im Fitnessstudio anmelden, aber aus Zeitmangel nicht hingehen und sich deshalb wieder abmelden

Dein Lieblingsessen?
Das, was Nine kochen kann :-)

Deine Lieblingsfilme?
Der mit dem Wolf tanzt, Butterfly Effekt, Identität

Deine „Macken“?
Macke??? Ich hatte mal als Kind ’ne Macke am Kopf … Schon gut: Workaholic

Dein besonderes Talent?
Ich kann gut organisieren und motivieren (das kann ich wirklich echt gut)!

Welche Frage hat Dir gerade noch gefehlt?
Aha, du bist also Schlagzeuger! Und was machst du beruflich, also so jetzt wirklich mit Geldverdienen und so?!?

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meine Freundin (welche nur?) und mein drumset (damit ich endlich mal zum Üben komme!)

Welcher Moment hat Dein Leben verändert?
Als ich geboren wurde; als ich mich dazu entschieden habe, mit Musik mein Leben zu finanzieren; als ich mit Jini das Abkommen traf, derjenige zu sein, der abtrocknet :-)

Luxuslärm Bandmitglied (bis 2011): Henrik „Henne“ Oberbossel

Henrik Oberbossel Luxuslärm

Steckbrief:

Name: Henrik Oberbossel
Nickname: Henne
Geburtsjahr: 1979
Wohnort: Iserlohn
Augenfarbe: blau

Fragen An Henne:

Deine Musikalische Ausbildung?
Autodidakt ;-)

Welche Musikinstrumente spielst du?
Gitarre, Schlagzeug, Bass, Gesang

Ein Tag ohne Luxuslärm ist für Dich?
Nicht auszuhalten … ;-)

Dein Lieblingsspruch?
Immer locker bleiben …

Welcher Beruf hätte auch zu Dir gepasst?
Weinverkäufer

Worauf bist Du besonders stolz?
Auf unseren Fanclub

IN ist für Dich/OUT ist für Dich
vor dem Gig: Kabel IN den Verstärker,
nach dem Gig: Kabel OUT dem Verstärker …
(Äähhh, ja ne is klaa!)

Deine Hobbys?
Musik, Sport, lecker Essen/Trinken, Pokern

Dein Lieblingsessen?
italienisch, asiatisch und die jute, alte Mantapladde

Dein Lieblingsfilm?
Das Boot

Deine „Macken“?
Bin manchmal etwas chaotisch ;-)

Dein besonderes Talent?
Musik machen!!!

Welche Frage hat Dir gerade noch gefehlt?
Wann kommt das Album??? ;-)

Was würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Eine sehr nette und hübsche Frau und meine Klampfe

Welcher Moment hat Dein Leben verändert?
Bis jetzt noch keiner …