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VOX (22.12.2013) „Xavier Naidoo – 15 Jahre Best of Live“

Vox zeigt am 22.12.2013 ab 23.20 Uhr die besten Live Auftritte von Deutschlands Soul König Xavier Naidoo.

Fünf Echo-Auszeichnungen, fünf Nummer-Eins-Alben, zwei MTV Europe Music Awards: Xavier Naidoo gehört ohne Zweifel zu Deutschlands besten Sängern. Am vierten Advent blickt VOX deshalb in „Xavier Naidoo – 15 Jahre Best of Live“ (am 22.12. um 23:20 Uhr) auf die größten Bühnen-Performances seiner bisherigen Karriere zurück.

Die einstündige Musik-Sendung lässt die VOX-Zuschauer in den Genuss Xavier Naidoos großartiger Live-Auftritte kommen – darunter Konzert-Hits wie „Wo willst du hin“, „Bei meiner Seele“, „Ich kenne nichts (das so schön ist wie du)“ oder die inoffizielle Hymne der deutschen Nationalelf während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, „Dieser Weg“. Dabei werden auch Ausschnitte seines Konzerts vor 22.000 Zuschauern auf der Berliner Waldbühne im Jahr 2009 zu sehen sein.

Xavier NaidooXavier Naidoo (Steckbrief) feierte sein musikalisches Solo-Debüt 1998 mit dem Album „Nicht von dieser Welt“, das sich insgesamt über eine Million Mal verkaufte. Seine Karriere begann er bereits 1994 als Backgroundsänger und später als Musicaldarsteller, ehe er ab 1995 mit den „Söhnen Mannheims“ und 1997 als Sänger in Sabrina Setlurs Single „Freisein“ größere Bekanntheit erlangte. 1999 erhielt Xavier Naidoo den Echo als „Bester nationaler Newcomer“, den Comet für den „Besten nationalen Act“ und den MTV Europe Music Award in der Kategorie „Best German Act“. Mit seinen weiteren Alben „Zwischenspiel – Alles für den Herrn“ (2002), „Telegramm für X“ (2005) und „Alles kann besser werden“ (2009) konnte er nahtlos an seine Erfolge anknüpfen. Mit seinem fünften Studio-Album „Bei meiner Seele“ landete er in diesem Jahr erneut auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.

Die größten Konzert-Hits von Deutschlands Soul-König präsentiert VOX am 22.12. um 23:20 Uhr in der Sendung „Xavier Naidoo – 15 Jahre Best of Live“, auf die sich auch seine mehr als eine Million Facebook-Fans freuen dürfen. 2014 wird der Sänger außerdem in einem neuen Musik-Format bei VOX zu sehen sein.

Samstag, 07.12.13, 20:15 Die Scorpions-Story auf VOX

Am Samstag den 07.12.13 um 20:15 zeigt VOX „Die Scorpions-Story“.

Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern sind sie die erfolgreichste deutsche Rockband aller Zeiten, gelten als Erfinder des Hard Rock und Heavy Metal und waren Wegbereiter und Vorbilder für Bands wie Bon Jovi oder Metallica: die Scorpions.

Die 1965 von Gitarrist Rudolf Schenker gegründete fünfköpfige Band feiert international mit Hits wie „Rock You Like A Hurricane“ aus dem Jahr 1984 seit Jahrzehnten große Erfolge und bekommt sogar einen Stern auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood. In Deutschland gelang ihnen der ganz große Durchbruch 1990 mit einem Song, der zur Hymne der Öffnung des Eisernen Vorhangs wurde: „Wind of Change“ – die bis heute meistverkaufte Single einer deutschen Band oder eines deutschen Interpreten.

2010 kündigten sie an, sich von der Showbühne zu verabschieden. Doch 2013 erklärten sie den Rücktritt vom Rücktritt und sind wieder voller Pläne – nach fast 50 Jahren im Musikgeschäft. Die ganze, einzigartige Geschichte der Band aus Hannover erzählt VOX erstmals in dem Doku-Event „Die Scorpions-Story“. Die dreistündige Dokumentation zeigt bisher noch unveröffentlichte Aufnahmen von Tourneen der Band, auf denen sie u.a. hinter den Kulissen bei „MTV Unplugged“ zu sehen sind. Und exklusive Fotostrecken gewähren einen ganz privaten Einblick in das Leben der Musiker.

(c) Foto: VOX/Steve Jennings

(c) Foto: VOX/Steve Jennings

In exklusiven Interviews für VOX erzählen die Bandmitglieder einige Anekdoten und Höhepunkte aus ihrer einzigartigen Karriere: von ihren Anfängen in Hannover, der ersten Europa-Tour 1973, dem Durchbruch 1978 in Japan und ihrem ersten Auftritt 1984 im New Yorker Madison Square Garden, den sie als erste deutsche Band komplett ausverkaufen konnten – an drei Abenden hintereinander. Sie berichten über ihre Frustration über die Missachtung ihrer unglaublich großen internationalen Erfolge in der Heimat, ihren Auftritt in Leningrad im Jahr 1988 als zweite Rockband in der UdSSR überhaupt und den großen Durchbruch mit „Wind of Change“ in Deutschland. Thematisiert werden außerdem ihr Zusammentreffen mit dem damaligen russischen Präsidenten Michail Gorbatschow, die Entstehung der EXPO-Hymne aus dem Jahr 2000 „Moment of Glory“, ihr Rücktritt vom Rücktritt sowie ihre aktuellen Träume und Pläne.

Doch auch Freunde und Wegbegleiter der Scorpions kommen in der Dokumentation zu Wort: Sänger Jon Bon Jovi erinnert sich an die durchschlagende Wirkung des sogenannten „Scorps“-Akzents auf das englischsprachige Publikum. Der Box-Weltmeister im Schwergewicht Wladimir Klitschko berichtet über die enge Freundschaft zu Frontmann Klaus Meine und darüber, wie groß die Bedeutung und der Erfolg der Band in Osteuropa waren. Und die Gorbatschow-Enkelin Xenia denkt zurück an den Besuch der Band im Kreml. Über den Erfolg der Scorpions sprechen außerdem KISS-Gitarrist Paul Stanley und aus deutscher Sicht Show-Legende Thomas Gottschalk und Toten Hosen-Frontmann Campino.

 

26.11.2013 VOX: 100 Songs, die die Welt bewegten – Folge 8 (Sehnsucht)

Vox Doku am Dienstag: 100 Songs – Musik und Sehnsucht (26.11.2013)

Gute Popmusik lässt einen wunderbar in Sehnsüchten und Träumen schwelgen – deshalb widmet sich „100 Songs, die die Welt bewegten“ in der achten und letzten Folge diesem Thema. Auch die Songschreiber und Musiker selbst verpacken ihre unerfüllten Wünsche gern in Songform – denn selbst, wenn sie nicht wahr werden: Mit schöner Musik lässt sich alles leichter aushalten. Wer wäre nicht gern „Forever young“? Oder würde sich immer gern „Easy like Sunday morning“ fühlen? Kompliziert wird’s allerdings, wenn man große Träume hat – und diese dann aufs Unangenehmste zerplatzen. Dann stehen auch die Sehnsuchtslieder in einem ganz anderen Licht da. Das mussten auf härteste Art die beiden Frontmänner von Milli Vanilli lernen, die ihre Songs gar nicht selber sangen und am Ende sogar ihre Grammys zurückgeben mussten. Auch Sinéad o´Connor hat der Mega-Erfolg von „Nothing compares 2 U“ am Ende kein traumhaftes Leben beschert – aufgedunsen und unglücklich stolpert sie mittlerweile eher peinlich durch die Welt.

Auch Missverständnisse sind in sehnsüchtigen Songs oft enthalten – so ist „Like a Rolling Stone“ keine Ode an die Freiheit, sondern eine zynische Abrechnung mit der Ex-Geliebten. Und „Hotel California“ handelt gar nicht von positiven Hippie-Träumen, wie die entspannte Melodie suggeriert. Sondern es geht um finsterste Drogensucht, eventuell sogar um Satanismus.

19.11.2013 VOX: 100 Songs, die die Welt bewegten – Folge 7 (Rebellion)

Vox Doku am Dienstag: 100 Songs – Musik und Rebellion (19.11.2013)

Die siebte Folge von „100 Songs, die die Welt bewegten“ begibt sich auf die Spur von offensichtlich rebellischen Songs, zum Beispiel von den Sex Pistols oder den Rolling Stones. Aber es werden auch Lieder beleuchtet, bei denen das aufrührerische Potential nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist, wie zum Beispiel Blondie oder Falco.

Oft richtet sich das rebellische Element auch gegen den Künstler selbst – Amy Winehouse zum Beispiel wehrt sich mit ihrer Erfolgssingle „Rehab“ gegen Versuche, sie in eine Entzugsklinik einweisen zu lassen – eine Rebellion, die tragisch endet, wie wir heute wissen. Auch Britney Spears startet eine eher selbstzerstörerische Rebellion gegen das enge Korsett, das ihr von Eltern, Management und Plattenfirmen seit ihrer Kindheit angelegt wurde. Spannend auch, was sich hinter dem vermeintlich soften Radiohit „Walk on the Wild Side“ von Lou Reed verbirgt – der sperrige New Yorker setzt damit den schrägen Drag Queens und transsexuellen Paradiesvögeln aus Andy Warhols „Factory“ ein liebevolles Denkmal. Und was Frankie Goes To Hollywood im Original-Video zu „Relax“ veranstalten, war damals wirklich zu wild für jeden Fernsehschirm – heute kann man über diese sexuelle Rebellion eher lächeln.

Sendestart der 8.tlg. Musikdoku „100 Songs“ war am 8. Oktober 2013 auf Vox.

TV Doku: We are the Champions! 40 Jahre Queen – auf VOX 02.11.2013, 20:15

TV Doku: We are the Champions! 40 Jahre Queen – auf VOX 02.11.2013, 20:15.

Die vierstündige Dokumentation „We are the Champions! – 40 Jahre Queen“ beschreibt den musikalischen Werdegang der Erfolgsband und zeigt zum Teil bisher noch unveröffentlichte Aufnahmen von ihren insgesamt über 700 Live-Auftritten und Ausschnitten aus ihren insgesamt 58 Musikvideos. Mit Songs wie „Bohemian Rhapsody“ und „We Are The Champions“ schrieben sie Musikgeschichte: Queen.

(c) Foto: VOX/Peter Hince

(c) Foto: VOX/Peter Hince

Insgesamt verkaufte die britische Band bestehend aus Sänger Freddie Mercury, Gitarrist Brian May, Schlagzeuger Roger Taylor und Bassist John Deacon im Laufe ihrer Karriere weltweit über 300 Millionen Tonträger, darunter 14 Nummer-eins-Alben und halten mit „Greatest Hits I“ bis heute den Rekord des meistverkauften Albums in Großbritannien. Ihr erstes Album „Queen“ veröffentlichten sie im Juli 1973.

Anlässlich dieses Jubiläums zeigt VOX das Doku-Event „We Are The Champions – 40 Jahre Queen“. Die vierstündige Dokumentation beschreibt den musikalischen Werdegang der Erfolgsband und zeigt zum Teil bisher noch unveröffentlichte Aufnahmen von ihren insgesamt über 700 Live-Auftritten und Ausschnitten aus ihren insgesamt 58 Musikvideos.

In einem exklusiven Interview berichtet Drummer Roger Taylor über die erfolgreiche, aber auch tragische Geschichte der Band und ihrer Mitglieder. „Wir wussten, dass Freddie krank war, es ging ihm immer schlechter, wir belogen uns selber, es ist nicht das, es ist etwas anderes“, erinnert er sich.

queen-40-jahre-vox-3Spannende Hintergrundinformationen liefern außerdem exklusive Interviews mit Musikproduzent Reinhold Mack, der mehrere Alben mit „Queen“ in München produziert hat, dem ehemaligen Geschäftsführer von EMI Electrola Helmut Fest, dem Videoproduzenten Rudi Dolezal, Fotograf Didi Zill und der „Killer Queen“ aus dem Musical „We Will Rock You“, Brigitte Oelke. Das Doku-Event beschäftigt sich auch mit den einzelnen Künstlern. Beleuchtet wird zum Beispiel das Schicksal des wohl extravagantesten Sängers der Rockgeschichte, Freddie Mercury, der sich als erster Rockstar öffentlich zu seiner Bisexualität bekannte. Immer wieder machte er nicht nur mit seinen musikalischen Erfolgen, sondern auch mit Party- und Drogenexzessen Schlagzeilen. 1991 verstarb er schließlich an AIDS. Details aus seinem Privatleben und über den Menschen Freddie Mercury erzählen u.a. sein Freund Peter Ambacher, den Freddie Mercury kennenlernte, als er in München gelebt hat und sein ehemaliger persönlicher Assistent Peter Freestone, der über ihn sagt: „Er war sehr schüchtern. Doch sobald er die Bühne betrat, hielt er die Welt in seiner Hand.“ So entsteht eine vierstündige Dokumentation, die nicht nur die sensationelle Geschichte von Queen nachzeichnet, sondern auch den Künstlern so nahe kommt wie nie zuvor.

08.10.2013 VOX: 100 Songs, die die Welt bewegten

8-tlg. Musikdoku startet am Dienstag den 8. Oktober 2013 um 21.15 Uhr bei VOX.

Folge 1: Die heißesten Hits

Es gibt Lieder, die uns noch viele Jahre nach ihrer Veröffentlichung ins Herz gehen. Bei den Rock- und Popmusikfans haben diese Songs deutliche Spuren hinterlassen. Es gibt Songs, die Geschichte geschrieben haben oder Türen geöffneten. Sie haben Grenzen gesprengt, Moden kreiert oder Künstler inspiriert. Man hat bei den Songs seine Liebe gefunden oder Kinder gezeugt. Sie waren in den schönsten Nächten oder wildesten Partys des Lebens unsere Begleiter.

(c) Foto: VOX/XL Recordings

(c) Foto: VOX/XL Recordings

In der neuen VOX Musik-Doku „100 Songs, die die Welt bewegten“ blicken wir zurück auf die Rock- und Popgeschichte der letzten 60 Jahre und berichten über die Hintergründe von Evergreens und ihren Machern. Ob „Seven Nation Army“ von den White Stripes, Elvis Presleys „That’s All Right“ oder Oasis mit „Wonderwall“: In einem bunten Mix aus Greatest Hits verschiedener Stilrichtungen und Dekaden widmet sich „100 Songs, die die Welt bewegten“ in jeder Folge einem besonderen Musik-Thema.

Wer sind die größten Pop-Clans? Welche sind die schönsten Liebeslieder? Was waren die heißesten Hits? Und welche Künstler sorgten mit ihrer Musik für eine bessere Welt? Gemeinsam mit bekannten Zeitzeugen und Musikexperten geht die Musik-Doku den Geschichten der Songs auf die Spur. Rock- und Popmusiker gehen an Grenzen und darüber hinaus – vor allem, wenn es um sexuelle Tabus geht.

Die erste Folge von „100 Songs, die die Welt bewegten“ zeigt Lieder, die eine Rolle für die sexuelle Befreiung gespielt und Generationen ein neues erotisches Selbstverständnis gegeben haben. Die Sendung erzählt die Storys hinter Hits u.a. von James Brown, Marvin Gaye, den Village People, Madonna, Peter Gabriel und Gossip.

TV Doku: Ich mach mein Ding! 40 Jahre Udo Lindenberg – auf VOX 21.09.2013, 20:15

Vierstündige Dokumentation auf VOX: „Ich mach mein Ding! 40 Jahre Udo Lindenberg“am 21.09.2013 um 20:15 Uhr

Die Doku zeigt die Karriere des Panik-Rockers  – mit allen Höhen und Tiefen: Von den Anfängen seiner musikalischen Karriere, dem großen Durchbruch, seinen Bemühungen im Ost-West-Konflikt und seinen tiefen Fall bis hin zum Comeback im Jahr 2008. In einem exklusiven Interview wirft Udo Lindenberg außerdem selbst einen Blick auf sein bewegtes Leben.

Er ist der Begründer der deutschen Rockmusik, spielte das Schlagzeug in der Titelmusik des „Tatort“, war Zeit seines Lebens politisch engagiert, ist Mastermind des Musicals „Hinterm Horizont“, Maler und Erfinder der Likörelle: Udo Lindenberg. Seit seinem großen Durchbruch mit dem „Panikorchester“ und dem Album „Alles klar auf der Andrea Doria“ im Jahr 1973 ist der heute 67-Jährige aus dem deutschen Musikgeschäft nicht mehr wegzudenken. Anlässlich dieses 40-jährigen Jubiläums zeigt VOX am 21. September um 20:15 Uhr das Doku-Event „Ich mach mein Ding! 40 Jahre Udo Lindenberg“.

(c) Foto: VOX/Tine Acke

(c) Foto: VOX/Tine Acke

Die vierstündige Dokumentation gibt die Karriere des Panik-Rockers wieder – mit allen Höhen und Tiefen. In einem exklusiven Interview wirft Udo Lindenberg hier selbst einen Blick auf sein bewegtes Leben: Er berichtet über seine Kindheit in Gronau, seinen Wunsch Radrennprofi zu werden und seine Vorliebe für grüne Socken sowie über seine Beziehung zu „Lady Whisky“ und zu seinen „Komplizinnen“. Die XXL-Dokumentation zeigt außerdem die Anfänge seiner musikalischen Karriere, den großen Durchbruch, seine intensiven Bemühungen im Ost-West-Konflikt, seinen tiefen Fall und sein großes Comeback 2008. Zusammen mit zahlreichen Interviews, exklusiven Fotos aus seinen privaten Fotoalben und selten gesehenen Super 8-Filmaufnahmen entsteht so eine Dokumentation, die nicht nur den Werdegang des 67-Jährigen wiedergibt, sondern auch dem Menschen Udo Lindenberg so nahe kommt wie nie zuvor.

In der Dokumentation äußern sich neben Udo Lindenberg auch zahlreiche Familienmitglieder, Musikerkollegen und Freunde: Mehr über seine Familie und den Menschen Udo Lindenberg verraten seine Schwestern Inge und Erika sowie sein Schulfreund Clemens. Auch ein Interview mit dem bereits verstorbenen Erich Lindenberg, in dem dieser exklusiv über seinen kleinen Bruder berichtete, ist Teil der Dokumentation. An Udo Lindenbergs musikalischen Durchbruch und das Zusammenleben in der „Villa Kunterbunt“ erinnert sich Musiker Marius Müller-Westernhagen. Von den Anfängen des „Panik-Orchesters“ und der jahrelangen Zusammenarbeit berichten Gründungsmitglied und Bassgitarrist Steffi Stephan sowie weitere Band-Mitglieder.

(c) Foto: VOX/Tine Acke

(c) Foto: VOX/Tine Acke

Zu Wort kommen in der Dokumentation außerdem Musikerkollegen wie „Extrabreit“-Sänger Kai Havaii, Till Brönner sowie Produzentin Annette Humpe und ihre Schwester Inga. Was den Panik-Rocker auch für junge Künstler bis heute so faszinierend macht, wissen Musiker wie Jan Delay, Clueso, Silbermond und Max Herre. Diese jungen Künstler waren Hals über Kopf dabei, als Udo Lindenberg sie einlud, ihn bei seinen Projekten „Stark wie Zwei“ und „MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic“ zu unterstützen. Zwei Alben, die den Künstler Lindenberg zum stärksten Comeback seit Lazarus verhalfen: Allein das Unplugged-Projekt lag acht Wochen auf Nr. 1, zehn weitere Wochen auf Nr. 2, 30 Wochen in den Top Ten – und ist jetzt, zwei Jahre später, immer noch in den Top 100 der Albumcharts. Darüber hinaus platzierte sich auch noch das Live Konzert der letzten Udo Tour „Ich mach mein Ding“ ebenfalls in den Top 100. Mehr über den Menschen Udo Lindenberg verraten außerdem Freunde wie Cosma Shiva Hagen, Olivia Jones, BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, Malerfürst Markus Lüpertz, Bodyguard Eddy Kante und Stylistin Niko Kazal. Über ihr Leben mit dem Panik-Rocker spricht außerdem seine aktuelle „Komplizin“, Fotografin Tine Acke.

Dirty Dancing – Der Tanzfilm der 80er im TV

Kultfilm Dirty Dancing am Donnerstag 12.09.2013 bei VOX (20:15 Uhr).

Die 17-jährige Frances „Baby“ Houseman lernt in einem Urlaubsressort in den Catskills im Sommer 1963 den coolen Tanzlehrer Johnny Castle kennen und kommt ihm beim Tanzen immer näher. Doch das Glück der beiden Verliebten ist in Gefahr, denn Babys Vater Jake Jake hält Johnny für einen verantwortungslosen Kerl und verbietet seiner Tochter den Umgang mit ihm.

Johnny bringt den Hotelgästen tagsüber einfache Standardtänze bei, doch nachts schwingen er und seine Kollegen ihre Hüften im erotischen „Dirty Dancing“-Stil. Für Frances, die von allen nur Baby genannt wird, ist klar: den einen oder keinen! Sie besucht verbotenerweise sogar eine der nächtlichen Partys der Hotelangestellten, auf der die beiden sich tatsächlich anfreunden und Baby eine gewisse Neugier für das Tanzen entdeckt.

Babys bekommt die Chance ihres Lebens, als Johnnys Tanzpartnerin Penny wegen einer Abtreibung ausfällt: Baby will Penny bei einem Tanzwettbewerb vertreten. Sie trainiert darauf hin mit Johnny von früh bis spät und verliert dabei nach und nach ihre anfängliche Steifheit, Dabei entdeckt sie durch das Tanzen ihre erotische Anziehungskraft. Schließlich absolviert sie ihren großen Auftritt mit Bravour und kommt Johnny dabei immer näher. Aber das Glück der beiden Frischverliebten ist in Gefahr: Bei Pennys Abtreibung ist etwas schief gelaufen, und Frances hat keine andere Wahl, als ihren Vater Jake, einen Arzt, um Hilfe zu bitten. Der hält Johnny nun fälschlicherweise für den Vater des ungewollten Kindes und deshalb für einen verantwortungslosen Kerl. Kurzerhand verbietet er seiner Tochter den Umgang mit ihm. Doch Johnny und Baby finden einen Weg, um Babys Eltern und alle anderen Hotelgäste davon zu überzeugen, dass sie zusammengehören.

„Dirty Dancing“ war 1988 der Überraschungserfolg des Kinojahres, der wie einst „Saturday Night Fever“ einen regelrechten Run auf Tanzschulen auslöste und zum absoluten Kultfilm avancierte. Sechs Millionen Dollar hatte der Film gekostet, über 214 Millionen spielte er ein.

Der 1993 verstorbene Emile Ardolino („Sister Act – Eine himmlische Karriere“), der bereits 1983 für den Tanzfilm „He Makes Me Feel Like Dancin'“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, faszinierte das Kinopublikum mit einer bewegenden, mit heißen Tanzrhythmen kombinierten Liebesgeschichte, die den Zuschauer zurück in die 1970er Jahre führt. Doch der Film dreht sich nicht nur um die Liebe und das Tanzen, sondern auch um das Erwachsenwerden und den Generationenkonflikt.

Der Soundtrack gehört zu den erfolgreichsten Filmmusiken aller Zeiten: Der von Bill Medley und Jennifer Warnes gesungene Titelsong „(I’ve Had) The Time Of My Life“ wurde für den Grammy nominiert und sowohl mit dem Oscar als auch mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Der im September 2009 im Alter von 57 Jahren verstorbene Patrick Swayze selbst sang den Song „She’s Like The Wind“ und konnte damit einen großen Charterfolg verbuchen.
Die beeindruckenden Tanzschritte wurden von Choreograf Kenny Ortega in Anlehnung an den Stil der frühen 1960er Jahre und beeinflusst von kubanischen Rhythmen entwickelt. Ihm und Regisseur Ardolino ging es vor allem darum, das Tanzen perfekt in die Handlung zu integrieren und die Entwicklung der entstehenden Romanze und die Annäherung der beiden Partner beim Tanzen zu zeigen.

Die beiden Hauptdarsteller Jennifer Grey und Patrick Swayze – dieser hatte zuvor mit der TV-Serie „Fackeln im Sturm“ auf sich aufmerksam gemacht – wurden über Nacht zu Stars. Jennifer Grey, damals 27 Jahre alt und damit zehn Jahre älter als ihr Filmcharakter, hatte mit Swayze bereits 1984 für John Milius‘ umstrittenes Action Drama „Die rote Flut“ vor der Kamera gestanden und in „Cotton Club“ und „Ferris macht blau“ überzeugt. Nach zahlreichen TV-Produktionen war die Tochter des berühmten Broadway Schauspielers Joel Grey („Cabaret“) außerdem 2000 neben Ben Affleck und Gwyneth Paltrow in „Bounce – Eine Chance für die Liebe“ sowie 2008 neben Jesse McCartney in dem Drama „Keith“ im Kino zu sehen. Noch in diesem Jahr soll die Sci-Fi-Romanze „In Your Eyes“ mit Jennifer Grey und Nikki Reed erscheinen.

Der gelernte Tischler Patrick Swayze, der 1991 vom People Magazine zum „Sexiest Man Alive“ auserkoren wurde, überzeugte anschließend u.a. in „Ghost – Nachricht von Sam“, „Gefährliche Brandung“ sowie „To Wong Foo“ und trat 2004 auch in „Dirty Dancing 2“ als Tanzlehrer – allerdings nur in einer Nebenrolle – auf. Der letzte Film vor Swayzes Tod war das Drama „Powder Blue“.

Babys Mutter Marjorie spielt Kelly Bishop, die bekannt vor allem als Emily Gilmore aus der Serie „Gilmore Girls“. Die Rolle der Penny übernahm mit Cynthia Rhodes eine der besten Tänzerinnen des modernen Tanzfilms. Sie schwang ihre Hüften unter anderem auch in „Flashdance“ und „Staying Alive“.